Anhalter Hütte


Übersicht


Länge der Tour

0 km

Höhendifferenz

465 m

Dauer

1 h

Schwierigkeit

Mittel

Tourencharakter

Die 1912 eröffnete Anhalter Hütte liegt über den Böden der Plötzigalpe und wird von den steilen Felsen der Heiterwand mit der Nordwand des Maldongrats und dem Grasbuckel des Tschachaun eingerahmt. Etwas unterhalb liegt der kleine Kromsee. Die Hütte hat eine lange Geschichte vorzuweisen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie beschlagnahmt, die AV-Sektion Anhalt-Dessau, der die Hütte gehörte, aufgelöst worden. Später ging die Hütte in alliiertes Eigentum über, dann wurde sie wie alle anderen ostdeutschen Hütten an den Österreichischen Alpenverein übertragen. Die Sektion Oberer Neckar kaufte die Hütte 1971 nach langen Verhandlungen zurück. Sie wurde in den Folgejahren umgebaut und erweitert. 1998 wurde eine moderne Energieversorgung installiert. Die Anhalter Hütte ist als kinderfreundlich eingestuft.

Beste Jahreszeit

Sommer, Herbst

Kartentipp

Freytag&Berndt-Wanderkarte 353: 1 : 50 000 Ehrwald – Lermoos – Reutte – Tannheimer Tal.

Einkehrtipp

Weitere Hütten Lottes Fallerscheiner Stube, 1300 m (privat, im Sommer bew.). Auf der Fallerscheinalpe, nicht weit vom Parkplatz.

Wegverlauf

1 Vom Hahntennjoch Vom Parkplatz wandern wir auf dem markierten Weg (Mark.-Nr. 601/E 4 a) über Grashänge hinauf zum Steinjöchl (2198 m) und jenseits auf gesichertem Steig steil hinab ins Steinkar. Über Weidehänge zur Oberen Plötzigalpe und rechts kurz ansteigend erreichen wir die Anhalter Hütte. Variante: Das Steinjöchl kann auch auf Wanderweg von der Maldonalpe erreicht werden, die etwas unterhalb der Passhöhe liegt. 2 Von Bschlabs Vom Ort geht es eine halbe Stunde auf der nach Boden führenden Fahrstraße, bis bei einer großen scharfen Rechtskurve (über den Plötzigbach) links der Anstieg zur Plötzigalpe abzweigt. Nun geht es links kurz steil ansteigend zu einem quer führenden Weg und auf diesem dann rechts weiter (Mark.-Nr. 616) nahezu eben durch Wald zur Großebene und über die Weideböden der Unteren Plötzigalpe (1644 m). Schließlich geht es etwas steiler hinauf zur Oberen Plötzigalpe und zur Anhalter Hütte. 3 Von Namlos Von der Ortsmitte wandern wir zum südlichen Ortsrand bei der großen Kurve, dann über die Straße hinweg und auf Wirtschaftsweg (Mark.-Nr. 616) hinein ins Tal des Brentersbaches. Am linken Ufer geht es talaufwärts – vorbei an den Teilwiesen – zu einer Weggabelung, dort rechts über den Bach und über Grashänge nur mäßig ansteigend ins Brennhüttental und schließlich steiler hinauf ins Imster Grubigjöchl (1831 m). Zum Abschluss wandern wir links um den Tschachaun herum zur Anhalter Hütte. 4 Über die Fallerscheinalpe Vom Parkplatz an der Straße nach Stanzach gehen wir kurz hinab, bis links der Zufahrtsweg zur Fallerscheinalpe abzweigt. Auf diesem Wirtschaftsweg wandern wir hinauf zum großen Almdorf mit der Jausenstation Olga. Dann links haltend weiter zu den letzten Häusern und auf Wanderweg über dem Talgrund des Sommerbergbaches taleinwärts. Man durchwandert ein Wäldchen, quert dann auf die andere Seite des Baches und trifft im hintersten Tal auf eine Hütte (1752 m). Dort steigen wir nun links über die steilen Grashänge hinauf zum Putzenjoch (2080 m), wo man auf den Anhalter Höhenweg stößt. Auf diesem wandern wir geradeaus (links haltend) weiter und durch den Südwesthang der Namloser Wetterspitze leicht ansteigend zum Grubigjoch (2185 m) und jenseits hinab durch Latschen und Grashänge ins Grubigjöchl (1831 m). Dort geht es jetzt rechts ansteigend (Mark.-Nr. 616) über freie Hänge zur Anhalter Hütte.

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