Waldenburg – Hauenstein


Übersicht


Länge der Tour

13 km

Höhendifferenz

636 m

Dauer

4 h

Schwierigkeit

Mittel

Tourencharakter

Und weil alle durch den Berg fahren, ist es oben ganz still. Nur ein leichtes Brummen wird mitunter vom Wind hinaufgetragen. Die Rede ist vom Belchentunnel, durch den die A 2 rauscht. Manche kennen die Strecke wie im Schlaf, doch wer macht sich da schon Gedanken, wie es darüber ausschaut. Wunderbar! Der Blick vom exponierten Spitz der Belchenflue schweift über ein Spielzeugland mit kleinen Dörfchen und verstreuten Höfen zwischen ausgeprägten Hügelkuppen bis hin zum Schwarzwald im Norden, übers Mittelland zu den Alpen im Südosten und zum Passwang im Westen. Waldenburg entstammt dem Bilderbuch und lässt sich ganz nostalgisch mit Dampf oder ohne per Europas schmalster Schmalspurbahn, der Waldenburgerbahn, von Liestal anfahren.

Beste Jahreszeit

Frühling, Sommer, Herbst, Winter

Ausgangspunkt

Waldenburg (534 m).

Endpunkt

Hauenstein (674 m), 8 km von Olten.

Kartentipp

Landeskarte der Schweiz 1:50 000, Blatt 224T Olten.

Markierungen

Gelbe, später gelb-rote Raute, Hinweisschilder.

Verkehrsanbindung

Anfahrt von Basel (A 2) via Liestal, von Olten über Balsthal und Langenbruck. Bahnanschluss. Parkplatz an der Post. Hauenstein mit Busverbindung zum Bahnhof von Olten.

Einkehrtipp

Chambersberg, Mi/Do Ruhetag, Tel. 062/216 31 23; Challhof etwas unterhalb der Challhöchi, Mo/Di Ruhetag, Tel. 062/299 12 60.

Makierung

Gelbe, später gelb-rote Raute, Hinweisschilder.

Wegverlauf

Vom Parkplatz an der Post geht es gleich über die Straße auf dem Fußweg über Treppen zum Schlossweg und dort rechts einen steilen Zickzackweg hinauf zur Schlossruine (685 m), dem ehemaligen Sitz der Grafen von Frohburg. Hier findet sich ein hübscher Rastplatz zwischen alten Gemäuern, und über enge Wendeltreppen kann der Bergfried bestiegen werden. Weiter auf schmalem Waldpfad an der Nordseite des Gerstelgrats gewinnen wir an Höhe und steigen dann über die Gerstelflue (810 m) und Rehhag (1018 m) zur Lauchflue (1041 m) auf, wo sich die ersten Weitblicke auftun. Immer eng am waldigen Grat entlang bis zum nächsten Wiesenplateau der Geissflue (905 m) mit herrlichen Tiefblicken vom nördlichen Steilabbruch. Variante: Abstieg von der Geissflue und Rückkehr per Postauto von Langenbruck nach Waldenburg.
Militärbunker und Schützengräben begleiten nun den Kammweg bis zum Chilchzimmersattel (991 m), dem Passübergang zwischen Eptingen und Langenbruck. Ein breiter Wanderweg zieht sich gegen Osten zum Belchensattel (1055 m; 2:10 Std.), von dem ein gesicherter Felsenweg auf den Gipfel (1098 m) führt. Ab dem Sattel setzt sich die Route auf dem gelb-rot markierten Jurahöhenweg fort, der mit dem Europäischen Fernwanderweg (Pyrenäen-Balaton) identisch ist. In der Spitzkehre geht es etwas unterhalb nach links, zunächst durch Wald, dann über die Wiesen von Chambersberg zur Einsattelung der Challhöchi (848 m). Kurz auf dem Sträßchen nach links, dann nach rechts und die nächste Wegesgabelung wieder rechts am Südhang des Ifleter Berges durch Wald nach Hauenstein (674 m; 4 Std.) hinunter.

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