Von Moosburg nach Landshut


Übersicht


Länge der Tour

21 km

Höhendifferenz

25 m

Dauer

6 h

Schwierigkeit

Leicht

Tourencharakter

Bei Hochwasser kann die nachfolgend beschriebene Fußstrecke zur Isar-Amper-Brücke bei Volkmannsdorf unpassierbar sein. In diesem Fall ist diese Brücke entlang dem rechtsseitigen Hochwasserdamm und über einen Nebenweg bei der Volkmannsdorferau erreichbar.

Beste Jahreszeit

Sommer, Herbst

Ausgangspunkt

Moosburg

Endpunkt

Landshut, Isarinsel

Kartentipp

Freising, Isarbrücke zwischen Domberg und Ortsteil Lerchenfeld (linkes Ufer). Topografische Karte Landshut und Umgebung, 1:50000; Karte Isarradweg München-Deggendorf, 1:100000, Galli Verlag Hohenwart; an den Infostellen erhältlich.

Markierungen

Nur spärlich; Orientierung ab der Ampermündung völlig unproblematisch; die Radroute ist ausreichend beschildert.

Verkehrsanbindung

Am Ausgangs- und Endpunkt Bahnverbindungen nach München sowie nach Platt- ling und Passau; ab Plattling mit der Waldbahn über Deggendorf nach Spiegelau und Grafenau.

Einkehrtipp

Keine

Makierung

Nur spärlich; Orientierung ab der Ampermündung völlig unproblematisch; die Radroute ist ausreichend beschildert.

Wegverlauf

Ausgangspunkt für die Weiterwanderung ist der Gasthof »Zur Lände« auf der Nordwestseite der Isarbrücke. Die Route für den Fußwanderer bleibt auf der Westseite der Isar, die hier gen Norden fließt. Nach der Siedlung tauchen wir nach rechts wieder in den Auwald ein, kommen auf einem Parkweg an Sitzgruppen vorbei, überschreiten auf einer kleinen Brücke einen Bachlauf und biegen schließlich auf dem Hochwaserdamm nach links (Norden) ab. Dem von links nach rechts kreuzenden Weg folgen wir bis zum Isarufer und wandern dann, mit dem Wasser zur Rechten, durch die hier besonders reizvolle Flusslandschaft. Etwa bei der Flusskilometermarke 91,4 stellen wir fest: Wir sind zu beiden Seiten von Wasser umgeben. Unmerklich hat sich die aus der Gegend von Schloss Linderhof und vom Ammersee herbeifließende Amper (Flusslänge 175km) uns zur Seite gesellt (oberhalb des genannten Sees heißt sie Ammer). Der betonierte und mit großen Steinen gesicherte Weg verhindert eine vorzeitige Vereinigung der beiden Flüsse. Erst bei Flusskilometer 90,8 wird das Zusammenfließen erlaubt. Vorher steigen wir 33 Stufen zur Isar-Amper-Brücke hinauf. Von links oben grüßt die Ortschaft Volkmannsdorf.
Gut 1,5km Weglänge (einschließlich Rückweg) müssen wir zusätzlich in Kauf nehmen, wenn wir einen Abstecher zum Schloss Isareck unternehmen wollen. Hierzu steigen wir an einem alten Holzstadel mit Schindelwalmdach vorbei die Treppe nach Volksmannsdorf hinauf und durchqueren das Dorf amperaufwärts. Das Schlossgebäude wurde 1559–1570 für den Wittelsbacher Herzog Albrecht V. von einem Moosburger Maurermeister erbaut. 1648 brannte es aus und wurde 1664 wieder hergestellt. Auch die Bauten an der Zufahrt stammen aus dem 16. Jahrhundert. Besitzer sind die Grafen La Rosé. Die Schlosskapelle zum hl. Georg ziert eine Stuckdecke von 1660. Am Hang zwischen der Straße Isareck – Volkmannsdorf und dem Amperfluss verläuft die Eisenbahnlinie München–Landshut–Regensburg bzw. Landshut–Passau.
Zurück auf der Isar-Amper-Brücke verlassen wir diese über die Stufen hinunter zum Nordufer der hier sich vereinigenden Alpenflüsse. Zum weiteren Verlauf der Tageswanderung auf dem nordseitigen Isarufer bedarf es keiner umfangreichen Wegbeschreibung; ein Verlaufen ist nicht möglich. Der mehr oder weniger mit Gras eingewachsene Uferweg von der Ampermündung bis zur Isarinsel in Landshut ist ungefähr 16km lang. Man wandert demnach drei bis vier Stunden durch Grünbereiche am Fluss. Nach der Einmündung des Mittleren Isarkanals hat der Bergfluss endlich wieder seine volle Wassermenge. Schon von fern sieht man die wehrhafte Burganlage der Trausnitz. Unbehindert vom Verkehr werden die Autostraßen unterquert. Parkbänke laden zum Verweilen ein, und aus der Altstadt grüßt der 130m hohe Turm von St.Martin herüber. Auf kurzweiligem Weg erreicht der Wanderer den Gasthof auf der Insel oder die »Sonne« in der Altstadt.


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