Zum Besucherbergwerk Ramsbeck
Übersicht
Länge der Tour
14 km
Höhendifferenz
240 m
Dauer
1 h
Schwierigkeit
Leicht
Tourencharakter
Wer auf der Radtour einmal tief in einen Bergwerksstollen einfahren möchte, sollte sich den Abstecher nach Ramsbeck auf keinen Fall entgehen lassen. Der recht flache Radweg durch das Valmetal folgt der Trasse der ehemaligen Erzbahn und ist sehr reizvoll.
Beste Jahreszeit
Frühling, Sommer, Herbst
Markierungen
Keine Wegweiser.
Einkehrtipp
Bestwig-Ramsbeck: Café Hamich, Ufer-weg 5, Tel. 02905/203 (einladendes Café im Ortszentrum mit Tischen draußen, auch Bäckerei).
Makierung
Keine Wegweiser.
Wegverlauf
Von Bestwig nach Ramsbeck und zurück: Von B 7 in Bestwig links (Am Bähnchen). Auf der rechten Seite liegt sofort die Tourist-Information im neuen Rathaus. Am Ende der Straße geradeaus auf ungeteerten Waldweg und bis Ramsbeck der Trasse der ehemaligen Erzbahn folgen. Vorbei an einem kleinen Staubecken. Am Ortsrand von Heringhausen Kreisstraße nach Gevelinghausen schräg rechts überqueren. Der Radweg führt oberhalb des Sport- und Picknickplatzes vorbei und passiert in Heringhausen am Feuerwehrgerätehaus die Landstraße nach Ramsbeck. Ab Ortsausgang super ausgebauter Waldweg, der einen Lagerplatz passiert, dann die Valme überquert und schließlich im Gewerbegebiet Ziegelwiese Ramsbeck erreicht. Nach wenigen Hundert Metern geradeaus liegt in der Glück-Auf-Straße links das Besucherbergwerk, durch den ausgedienten Förderturm und die alte Schmalspurbahn unschwer zu erkennen. Heute fährt die Original-Grubenbahn im Besucherbergwerk Ramsbeck Touristengruppen über eine 1,5 km lange Strecke durch den Eickhoffstollen tief in den Dörnberg, wo man sich rund 300 m unter der Oberfläche befindet. Nach der ruckeligen Fahrt durch den schummrig beleuchteten Tunnel geht es zu Fuß weiter auf eine spannende Entdeckungstour. Einige der alten Förderanlagen stehen noch unter Tage. Bis zu 1900 Arbeiter hatten hier auf sieben Sohlen gearbeitet. Die unteren Sohlen sind heute geflutet. Dabei wird fast so viel Wasser gespeichert wie im Hennesee! Wieder über Tage, gibt es im Museum u. a. eine große Mineraliensammlung sowie alte Maschinen anzuschauen (Tel. 02905/250, www.besucherbergwerk-ramsbeck.de, Mai–Okt. Di–So 9–17 Uhr, Nov.–April 10–17 Uhr). Über die Glück-Auf-Straße (später Schulstraße) geradeaus weiter bis zur Valmebrücke. Davor rechts auf Uferweg zum Café Hamich und zum ehemaligen Hof Junkern. Der schöne Fachwerkhof Junkern stammt bereits aus dem Jahr 1744 und besitzt ein kunstvoll geschnitztes Tor. Heute ist hier die Gemeindebücherei untergebracht. Auf dem Platz vor dem Haus erinnert eine Erzlore an das alte Erz-Bähnchen. Endstation war der Austrittspunkt des Förderschachts links oben am Berg, an der Straße nach Wasserfall.Rückweg zum RTRW über Hinweg. Dabei können wir gemütlich talabwärts radeln.
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