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Durchs obere Isartal

Romantische Abendstimmung am Sylvensteinspeichersee Von Fall aus fahren wir am Sylvensteinspeicher entlang über einen Damm ins obere Isartal. Mit etwas Gefälle geht es dann bequem nach Lenggries. Von dort aus verläuft unser Weg unbefestigt zwischen Straße und Fluss. (Autor: Eva Prockl, Richard Roth)
Fahrrad Frühling Sommer Herbst
Länge der Tour 26 km
Höhendifferenz 200 m
Dauer 2 h
Schwierigkeit Leicht
Beste Jahreszeit Frühling, Sommer, Herbst
Ausgangspunkt Fall, Abzweigung Fall Ort
Endpunkt Bad Tölz, Isarbrücke Westseite
Kartentipp Topografische Karte Bayern, U K L 30, U K L 50 – 52
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Die heutige Etappe beginnt an der Abzweigstelle Fall, hinter der nach einigen hundert Metern auch die Zufahrt zum Gasthaus »Faller Hof« abgeht. Nach 400 Metern kommt die Brücke über den Sylvensteinspeicher, ein Stausee im Isarwinkel, der in den 1950er-Jahren erbaut wurde. Er dient einerseits zur Wasserrückhaltung bei Hochwasser und andererseits zur Vergleichmäßigung des Wasserstandes der Isar über das Jahr hinweg. Das abfließende Wasser wird zur Stromerzeugung und Regulierung genutzt. Der Sylvensteinspeichersee: Vor Überflutung des Terrains im Jahr 1959 stand hier das alte Dorf Fall, das abgesiedelt und am Rand des Speichersees wieder neu errichtet wurde. Der Sylvensteinspeicher hat die Landschaft neu geformt und weist den Charakter eines Fjords auf. Im Sommer ist er auch ein schöner Badeort. Am Brückenende ist links ein Parkplatz, der ideal für ein Foto dieser Landschaft geeignet ist. Danach werden zwei Parkplätze passiert und nach weiteren 300 Metern kommt man zu einer Terrasse, unter der sich das Hochwasserentlastungsbauwerk befindet. Auch hier entfaltet sich ein herrlicher Ausblick in alle Richtungen.Nach 500 Metern fahren wir an der Straßenkreuzung nach rechts. Wir sind jetzt auf dem Damm des Stausees, auf dem wir eine weitere Straße queren und nach links abbiegen. Etwa 100 Meter weiter fahren wir in einen Tunnel ein. Ab Oktober ist der Tunnel im Allgemeinen geschlossen; Auskunft darüber gibt der Tourismusverband Lenggries. Achtung, bei nassem und kaltem Wetter ist es im Tunnel sehr feucht, deshalb empfiehlt sich mit dem Fahrrad ein moderates Tempo. Das gilt auch für die Strecke kurz nach dem Tunnel, da dieser Weg vor allem im Herbst im Schatten liegt. Nach gut zwei Kilometern passieren wir eine Überführung über die Bundesstraße. Unser Weg verläuft nun als Fahrradweg auf der Westseite dieser Straße. Ungefähr einen Kilometer weiter befindet sich eine Lücke im Auwald, von der aus wir einen schönen Blick auf die Isar erheischen können. Nachdem wir nach weiteren 2,5 Kilometern die Bundesstraße durch eine Unterführung unterquert haben, befinden wir uns auf dem Fahrradweg auf der Ostseite, der direkt in den Ort Winkel führt. Einkehren: Hier auf dem Fahrradweg in Winkel passieren wir eine Gaststätte, in der man sich kurz mit einem kühlen Drink erfrischen kann, bevor wir weiter geradeaus in den Ortsteil Hellerschwang fahren. Nach weiteren zwei Kilometern unterfahren wir eine Brücke, bis nach 100 Metern ein Parkplatz erscheint, bei dem wir erst rechts und gleich wieder links fahren. Sofort danach rollen wir durch eine Unterführung und befinden uns jetzt zwischen Straße und Isar. Bademöglichkeit: Immer dem Weg folgend stoßen wir nach 800 Metern auf zwei Seen. Lediglich am zweiten ist das Baden erlaubt!Nach weiteren 700 Metern passieren wir eine Brücke. Hier empfiehlt es sich, das Rad zu schieben. 200 Meter hinter der Brücke erreichen wir eine Abzweigung, an der wir geradeaus fahren. Der Weg rechts führt direkt nach Lenggries. Wir folgen dem Wegverlauf 1,2 Kilometer weit und kommen zu einer Straßenbrücke über die Isar. Um in den Ort Lenggries zu gelangen, gibt es zwei Wege: Entweder trägt man das Rad über die Treppe hinauf, was sehr beschwerlich ist, oder man wählt zehn Meter vor der Brücke auf der rechten Seite den Weg über die Straße, was recht gefährlich ist. Abstecher nach Lenggries und Umgebung: Hier bietet sich ein kurzer Spaziergang durch Lenggries und die nähere Umgebung an. In der Ortsmitte befindet sich die Kirche St. Jakob im Stil des Barock mit klassizistischen Anklängen. Im Chor steckt noch ein spätgotischer Kern. Am Friedhof nebenan steht die Mariahilfkapelle aus dem 18. Jahrhundert, deren Ursprünge im 14. Jahrhundert liegen. Auch das Heimatmuseum gegenüber dem Rathaus ist sehenswert. Es zeigt Exponate zum regionalen Brauchtum, widmet der Flößerei seine Aufmerksamkeit und bietet wechselnde Ausstellungen. Etwa eineinhalb Kilometer südöstlich von Lenggries findet man in der Nähe von Schloss Hohenburg den Kalvarienberg, den Ende des 17. Jahrhunderts der Schlossherr Graf Joseph Herwarth errichten ließ. Über einen Treppenaufgang mit fünf Kapellenhäuschen geht der Weg nach oben. An der höchsten Stelle steht eine Kreuzigungsgruppe mit überlebensgroßen Figuren aus dem Jahre 1703. Die Kalköfen und weitere Ausflüge: In der Kalkofenstraße auf der Westseite der Isar liegt der Historische Kalkofen von Lenggries, der besichtigt werden kann. Zahlreiche Schautafeln illustrieren diese alte Technik. Spaziergänge können auch im Isartal und den nahen Tälern unternommen werden. Leichte Bergtouren auf der Westseite von Lenggries führen unter anderem auf das Brauneck. Hier kann die Brauneckbahn als Aufstiegshilfe verwendet werden. Östlich von Lenggries führen Wege auf den Geierstein und den Fockenstein.Nach diesem kurzen Stopp kommen wir auf gewohntem Wege wieder über die Isarbrücke von Lenggries auf die Ostseite des Flusses zurück. Einige Kilometer weiter passieren wir erst den linken Rand einer Straßenbrücke, dann eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke. Nach der Überquerung der zweiten Brücke geht es rechts weiter. Nach 100 Metern befindet sich ein Hinweisschild zum Gasthaus »Arzbacher Hof«. Wir bleiben aber auf dem Weg geradeaus, der uns teils am Ufer entlang, teils durch die Auenlandschaft der Isar führt. Nach 2,5 Kilometern heißt es Augen auf: Rechter Hand des Schildes »Klein Kairo« sind Steinskulpturen im Hochwasserbett zu sehen. Weiter in der Auenlandschaft erreichen wir nach einer Weile die Brücke der Tölzer Umgehungsstraße und die Tölzer Isarbrücke, die wir beide unterqueren. Von hier aus erreichen wir bequem das Stadtzentrum von Bad Tölz und haben somit die nächste Etappe unserer Isartour geschafft. Abstecher nach Bad Tölz und Umgebung: Ein kurzer Spaziergang durch Bad Tölz ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert. Die Marktstraße mit ihren malerischen Häusern und Fassaden mit Lüftlmalereien ist der Mittelpunkt der Altstadt. Das sehenswerte Heimatmuseum auf dem Marktplatz lädt zu einem Besuch ein. In Gries, südöstlich der Isarbrücke, befindet sich das ehemalige Flößer- und Handwerker-viertel mit alten Handwerkerhäusern und historischen Brunnen. Auf dem Schlossplatz ist nicht mehr sehr viel zu sehen: Ursprünglich stand hier das unter Herzog Albrecht III. im 15. Jahrhundert errichtete, fürstliche Schloss, das aber 1770 teilweise einstürzte. Heute wird es als Rathaus genützt. Der Khanturm wurde nach seinem letzten Besitzer im 19. Jahrhundert, Anton Khan, benannt. Um eine breitere Durchfahrt zu bekommen, wurde der Turm 1968 abgetragen und neu erbaut. Der Kalvarienberg mit der Leonhardikapelle erhebt sich auf der nördlichen Anhöhe über Bad Tölz. Am Tag der Leonhardifahrt, dem 6. November, werden dort alljährlich Pferde und Wagen gesegnet. Im Kurbereich am westlichen Isarufer liegen ein Franziskanerkloster und eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert sowie das Kurhaus von Bad Tölz, erbaut von Gabriel von Seidl, der auch der Marktstraße ihren Glanz verlieh.

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Diese und weitere Touren finden Sie in folgendem Buch:


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Tipps:

Lenggries wurde erstmals im Jahre 1257 urkundlich erwähnt als Flößer-siedlung und Wohnort von Bediensteten des Schlosses Hohenburg. Die Hohenburg war jahrhundertelang das bedeutendste Herrschaftszentrum des Isarwinkels. Von 1566 bis ungefähr 1800 residierte hier die Augsburger Familie Herwarth, die sich auch nach ihrem Stammsitz benannte. Im Jahr 1705 stand die Burg im Mittelpunkt der bayerischen Volkserhebung, die in der tragisch endenden »Sendlinger Mordweihnacht« gipfelte. Die Burg brannte 1707 aus ungeklärter Ursache ab und ist heute eine Ruine, von der aus man eine wunderbare Aussicht hat. Daraufhin wurde das prächtige Schloss Hohenburg im Barockstil erbaut und mit einem Park umgeben, der dem Muster von Versailles folgte. Wechselnde Besitzer kamen, darunter die Großherzöge von Luxemburg. Heute dient das Schloss dem Orden der Ursulinen als Mädchenschule. In Lenggries wurde 1905 die erste Kraftpost-linie von Tölz nach Lenggries eröffnet. Seit 1924 hat das Städtchen Eisenbahnanschluss, die Bahnlinie führt gegenwärtig den Namen Bayerische Oberlandbahn. Bis heute ist Lenggries ein bedeutender Fremdenverkehrsort und zudem die flächenmäßig größte Gemeinde der Bundesrepublik.Bad TölzTölz wurde erstmals 1155 als »Tolzne« erwähnt. Das heutige Bad ent-wickelte sich an der Schnittstelle einer alten Römerstraße mit der Isar zu einem bedeutenden Ort des Oberlands. Die erste Burg wurde 1180 erbaut. Das Marktrecht erhielt der durch den Salzhandel reich gewordene Ort durch Kaiser Ludwig den Bayern im Jahr 1331. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1453 unterstützte Herzog Albrecht III. den noch prächtigeren Wiederaufbau von Stadt und Burg. Bereits 40 Jahre vor der Einführung des bayerischen Reinheitsgebots hatte Tölz eine Biersiederei. 1632 wurde die Stadt verwüstet und durch die anschließend ausbrechende Pest fast völlig entvölkert. Mitte des 17. Jahrhunderts gab es in Tölz 22 Brauereien. Tölz war Zent-rum des Aufstands der Oberländer Bauern im Jahr 1705. Mitte des 18. Jahrhunderts blühten die Flößerei und das Handwerk. 1874 wurde die Bahnlinie eröffnet. Die Entwicklung des Kurbads begann, als 1846 am Sauersberg die Jodquelle entdeckt wurde. Den Titel Bad erhielt Tölz 1899 und 1906 bekam Bad Tölz das Stadtrecht.LeonhardifahrtDer Hl. Leonhard war Abt von Noblac bei Limoges und lebte nach 500 am Hof des Frankenkönigs Chlodwig. Doch anstatt ein seinem Stand entsprechendes Hofamt zu übernehmen, wählte er ein Leben in Gebet und Einsamkeit. Seine Pflege und Fürsprache galt Schwangeren, Kranken und Gefangenen, deren Patron er ist. Seit dem 16. Jahrhundert wird er außerdem als Schutzheiliger des Viehs, vor allem der Kühe und Pferde, verehrt.Die Tölzer Leonhardifahrt gibt es in der heutigen Form seit 1856. Rund 80 festlich dekorierte Truhen-, Tafel- und Darstellungswagen bewegen sich jedes Jahr mit Pferden bespannt durch die Stadt zum Kalvarienberg. An der Leonhardikapelle wird dann den Pferden und Wallfahrern der Segen gespendet. Anschließend findet ein Gottesdienst statt. Gegen Mittag zieht der ganze Zug wieder in die Stadt und an der Mühlfeldkirche findet eine erneute Segnung statt. Als Ausklang beschließt ein Goaßlschnalzer-Wettbewerb am Marktplatz den Tag. Die Bad Tölzer Leonhardifahrt findet jedes Jahr am 6. November statt.

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