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Roßkopf (1731 m)

So schaut es auf dem Roßkopf aus. (Bild: Siegfried Garnweidner) Kurze, leichte Wald-Rundwanderung mit nettem Gipfelerlebnis (Autor: Siegfried Garnweidner)
Wandern Sommer Herbst
Länge der Tour 4 km
Höhendifferenz 830 m
Dauer 4 h
Schwierigkeit Leicht
Tourencharakter In Tirol ist das »Schwammerlklauben« reglementiert. Nur an bestimmten Tagen dürfen nur bestimmte Mengen der geschätzten, wild wachsenden Waldfrüchte gesammelt werden. Dafür werden Naturschutzgründe vorgegeben. Der wahre Hintergrund dürfte wohl darin liegen, dass halt für jeden etwas da sein soll, was ja auch zu verstehen ist. In guten Jahren kann man am Roßkopf reiche Beute machen, wenn man die besten Plätze kennt, die hier natürlich nicht verraten werden.

Aber so viel kann gesagt werden: Auf- und Abstieg verlaufen viel im Wald, sodass an heißen Hochsommertagen für angenehmen Schatten (und im Herbst für reiche Ernte) gesorgt ist. Und doch brilliert der Gipfel mit einer imposanten Rundschau, was angesichts der bescheidenen Höhe des Bergs und des relativ geringen Aufwands beim Anstieg besonders erfreulich ist.
Beste Jahreszeit Sommer, Herbst
Ausgangspunkt Wildschönau Oberau (938 m)
Endpunkt Wildschönau Oberau (938 m)
Kartentipp Kompass-Wander-, Rad- und Skitourenkarte 1:50000, Blatt 28 (Vorderes Zillertal–Rofan–Wildschönau)
Markierungen Viele deutliche Wegtafeln und Markierungspunkte
Verkehrsanbindung Busverbindung ab Bahnhof Wörgl
Einkehrtipp Riedlhof und Roßkopfhütte
Makierung Viele deutliche Wegtafeln und Markierungspunkte
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Beim Parkplatz neben Sparkasse, Post und Polizei (wie inzwischen die Gendarmerie heißt) verlässt man Oberau auf einem Sträßchen gegen Südosten. Nach etwa einer Viertelstunde kommt man an der Jausenstation Riedlhof (Dienstag Ruhetag) vorbei und folgt dem schmalen Fahrweg in den Wald. Bei der Verzweigung – gleich hinter dem Waldrand – geht's rechts weiter. Der steile Fahrweg beschreibt nun eine Rechtskehre. Am Waldrand neben der Skipiste rechts und enorm steil unterm Schleppliftkabel den Hang hinauf, wodurch man schnell an Höhe gewinnt. Gleich hinter dem Lifthäuschen führt der Weg in den Wald und schlängelt sich als steiler Bergpfad über Wurzelwerk und Treppenstufen nach Süden hinauf. Schließlich endet der Wald, man geht noch kurz eine Wiesenkuppe hinauf und erreicht die Jausenstation Roßkopfhütte (1490 m). Von ihr durch eine feuchte Wiesenmulde und ohne Weg zum Waldrand hinauf. Dort finden sich eine deutliche Markierung und wieder eine Wegspur. Sie führt um einen unbedeutenden Waldmugel herum, durch eine feuchte Senke und dann am Wurzelweg wieder etwas steiler weiter. Etwa 100 m unter dem Gipfel wird der Weg spürbar steiler, und wer noch Energiereserven hat, kann einen sportlichen Gipfelsprint hinlegen. Dann kommt man am Kreuz an, das etwas abseits des höchsten Punktes steht, damit man es vom Tal aus sieht. Der Gipfel ist rund 100 m weiter im Süden.
Abstieg.
Für den Rückweg gibt es drei sinnvolle Varianten. Die erste führt entlang der Aufstiegsroute wieder ins Tal zurück, was wohl am wenigsten interessant ist.
Die zweite und die dritte wenden sich vom Gipfel nach Süden hinab. Zunächst verlaufen sie über eine gering abfallende Bergwiese, dann in lichtem Wald und an ein paar Wassertümpeln vorbei. Wer trotz Warnung vor dem Fuchsbandwurm gerne Heidelbeeren nascht, die in Tirol »Moosbeeren« heißen, kommt Ende Juli dort auf seine Kosten. Am Ende einer Lichtung dreht der Bergpfad ein wenig nach links und fällt steil ab. Am unteren Waldrand zweigt nach rechts der zur Roßkopfhütte beschilderte Weg ab. Er führt im Wald etwas auf und ab und führt in eine Lichtung. Bei einer Alm stößt er auf eine Straße und führt auf ihr durch Wald und über Wiesen dahin. Bei der beschilderten Verzweigung der Fahrrampe muss man sich rechts halten, also auf dem oberen Weg weitergehen. Die Fahrspur verengt sich zu einem Bergweg, der in sanftem Auf und Ab den Waldhang quert. Kurz vor einer Alm wird wieder eine Straße erreicht. Von dort kann man zur Roßkopfhütte aufsteigen und dem Aufstiegsweg ins Tal zurück folgen.
Die dritte Abstiegsvariante führt beim Almgebäude nach links auf eine breite Wegtrasse. Sie ist mit »Roggenboden – Oberau« beschildert und fällt anfangs in einer Wiese ab, tritt aber immer mehr in den Wald ein und führt langsam bis zu einem Forststräßchen hinunter. Auf diesem Sträßchen hinab, durch zwei enge Kehren und nach der dritten Kehre nach rechts auf den beschilderten Wanderweg. Diesen schmalen Steig in vielen Kurven durch den Wald hinunter und auf eine Fahrspur, die kurz den Hang eben entlangführt, bis man beim Holzalmhof zu einer mit gigantischem Aufwand gebauten, auf Betonstützen ruhenden Asphaltstraße stößt. Auf ihr hinab, durch eine enge Linkskehre und weiter unten an beschilderter Stelle nach rechts zum Waldweg abzweigen. Auf dem schattigen Weg stramm hinab und nach der Bachquerung etwas flacher weiter. Bei der Wegverzweigung rechts halten und an der nächsten Verzweigung Richtung Oberau auf dem »Waldrandweg« geradeaus dahin, bis man kurz vor einem Bachgraben links abbiegen und nach Oberau hinuntergehen kann.

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Tipps:

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