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Ammertenspitz

Engstligenalp mit Wild - strubel (r.), Steghorn (l.) Abwechslungsreiche Überschreitung am Rande der Hochalpen, die neben einer guten Kondition absolute Trittsicherheit erfordert. Hauptschwierigkeit ist dabei der oberste Teil des Abstiegs vom Ammertenpass. Bei Regen, Schnee und Eis unbedingt abzuraten! (Autor: Eugen E. Hüsler, Markus Meier, Peter Deuble)
Wandern Sommer
Länge der Tour 10 km
Höhendifferenz 648 m
Dauer 4 h
Schwierigkeit Mittel
Tourencharakter Vor dem mächtigen Wildstrubelmassiv verschwindet der Ammertenspitz mit seinen Kollegen fast, wird geradezu erdrückt. Dennoch erfreut er sich in den letzten Jahren einer zunehmenden Beliebtheit, dies vor allem durch den Aeugi-Lowa-Weg, einen leichten Klettersteig, der über die Nordwestseite zum Gipfel führt (s. Tipp). Eine abwechslungsreiche Alternative mit zwei völlig unterschiedlichen Seiten, bietet die hier vorgestellte Überschreitung von der Engstligenalp nach Lenk.
Beste Jahreszeit Sommer
Ausgangspunkt Engstligenalp (1965 m), Bergstation der Seilbahn von Adelboden Unter dem Birg.
Endpunkt Hotel Simmenfälle (1105 m)
Kartentipp Swisstopo 1 - 25 000, 1267 Gemmi; 1:50 000; 5025 T Saanenland Simmental.
Markierungen SAW-Wegweiser und weiß-rot-weiße Markierung.
Verkehrsanbindung Straße und Busverbindung von Adelboden und Frutigen, Parkplätze bei der Tal - station. Straße und Busverbindung vom Hotel Simmenfälle nach Lenk.
Einkehrtipp Berghaus Bärtschi, im Sommer; Tel. +41/33/673 13 73. Berghotel Engstligenalp, Anfang Juni bis Anfang Oktober; Tel. +41/33/673 22 91. Hotel Simmenfälle, Tel. +41/33/733 10 89, www.simmenfaelle.ch
Makierung SAW-Wegweiser und weiß-rot-weiße Markierung.
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Aufstieg Von der Bergstation (1965 m) wird die Hochfläche der Engstligenalp auf Fahr- und Wanderwegen in Richtung Ammertenpass nur schwach ansteigend durchquert. Erst unter dem Ammertengrat wird der Weg steiler und erreicht in vielen Kehren eine flache Mulde und dahinter rasch den Ammertenpass (2443 m). Der Anstieg zum Gipfel wendet sich nach rechts, bleibt stets auf dem Gratrücken und wird erst zum Schluss hin wieder ein wenig steiler. In Kehren durch weichen Schieferschutt gelangt man zum großen Gipfelsteinmann am Ammertenspitz (2613 m). Die Rundsicht wird vor allem vom gewaltigen Wildstrubelmassiv beherrscht. Im Westen grüßt das Wildhorn, im Osten viele hohe Gipfel der Berner Alpen. Im Nordhalbrund stehen die Voralpen in Reih und Glied. Abstieg Zunächst geht’s wieder hinab in den Ammertenpass. Hier beginnt nun der anspruchsvollste Teil der Tour. Der Markierung Richtung Lenk folgend bleibt der Weg zunächst noch auf der Grathöhe, um dann in die steile Schieferschutthalde auf der Südwestseite des Ammertengrates hineinzuqueren. Nach einigen Kehren im steilen und rutschigen Schutt wird das Gelände bald wieder flacher. Die nächste Steilstufe ist allerdings ein wenig mühsamer und führt durch eine vom Bach ausgewaschene Rinne. Anschließend geht’s über den flachen Boden des Ammerten Schafberg und von P. 1932 m eine weitere Stufe hinab ins Ammertentäli. Der Wanderweg wird bei der Hütte von Ammerte (1506 m) zum Fahrweg und führt an den sehenswerten Simmenfällen vorbei zum Hotel Simmenfälle (1105 m).

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Diese und weitere Touren finden Sie in folgendem Buch:


Bruckmanns Tourenführer Berner Oberland
Eugen E. Hüsler, Markus Meier, Peter Deuble Bruckmanns Tourenführer Berner Oberland 48 Gipfeltouren, Hochtouren, Höhenwege und Klettersteige 19.95 € Ob Wanderung durch grüne Voralpen oder spannende Hochtour durch Fels und Eis - entdecken Sie die fantastische Bergwelt des weltberühmten Berner Oberlands! 192 Seiten, ca. 170 Abbildungen, Format 12,0 x 18,5 cm, Broschur mit Fadenheftung




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Genusswandern Berner Oberland
Eugen E. Hüsler Genusswandern Berner Oberland 42 Wanderungen rund um Eiger , Mönch und Jungfrau 19.95 € 42 ausgesuchte Wanderungen in die Täler, zu Aussichtsgipfeln und über Pässe des Berner Oberlandes bieten Geschichte, Kulturerlebnis und Genuss in einem. 144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung




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Entdeckertouren Oberwallis
Eugen E. Hüsler Entdeckertouren Oberwallis 43 Wanderungen mit 4000er-Blick zwischen Aletsch und Matterhorn 19.95 € 43 ausgesuchte Genusstouren folgen historischen Wasserkanälen und führen zu Aussichtsgipfeln und über uralte Pässe. 144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung ISBN-13: 978-3-7654-4908-6




4000er
Richard Goedeke 4000er Die Normalroute auf alle 4000er in den Alpen Bruckmann Verlag Die komplett überarbeitete und erweiterte Ausgabe des beliebten Tourenführers stellt alle Klettersteige am Gardasee, im Südtiroler Unterland, den Trentiner Voralpen, am Pasubio, den Monti Lessini und der Brenta vor. Sämtliche Touren wurden aktuell von Klettersteig-Spezialist Eugen E. Hüsler recherchiert und die Infos auf den neuesten Stand gebracht. Detaillierte Infokästen und Anstiegsskizzen ermöglichen den gewohnt schnellen Überblick.




Hüslers Klettersteigführer WESTALPEN
Der erste deutschsprachige Klettersteigführer über die Westalpen in neuer Auflage. Denn wer Neuland sucht in Sachen Klettersteigen, muss in die Westalpen! Klettersteigprofi Eugen E. Hüsler stellt die Touren in den Klettersteigzentren Zentralschweiz, Oberwallis, in den großen Tälern der Tarantaise und der Maurienne in Savoyen mit Blick auf die Eiger-Nordwand oder vor der Kulisse der Walliser Eisriesen vor. Auch im Hinterland von Nizza lässt sich das »Erlebnis vertical« genießen.




Genusswandern Tessin
Eugen E. Hüsler Genusswandern Tessin Das Land hinterm Gotthard: Steine, Kastanien und Seen 19.95 € 40 Genusswanderungen führen durch die kontrastreiche Sonnenstube der Schweiz. Zwischen Seen und Gipfeln bieten sie Kultur- und Landschaftsgenuss in einem. 144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung




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Infos:

Aeugi-Lowa-Weg Der aufwendig gesicherte, nur wenig schwierige Steig eröffnet die Möglichkeit zu einer sehr reizvollen, aussichtsreichen Adelbodener Überschreitung des Ammertenspitz - von Seilbahn zu Seilbahn, vom Hahnen moospass (1950 m) zur Engstligenalp (1965 m). Der »Aeugi-Lowa-Weg« ist kein echter Klettersteig, sämtliche Schwierigkeiten sind hier so gründlich behoben, dass man sich in den steilsten Passagen nicht etwa am Fels, sondern am Treppengeländer festhalten muss. Abgründe lauern auch keine, und wer ohne Schaden den »Jumpfere-Zwick«, eine enge Felsspalte, passiert hat, ist schon bald am Ziel, oben auf der Bergspitze, mit der gewaltigen Mauer des Wildstrubels im Rücken und den grünen Kämmen der Berner Voralpen vor sich. Hahnenmoos – »Aeugi-Lowa-Weg« – Ammertenspitz 2.30 Std., Abstieg zur Engst - ligenalp 1.30 Std., K 1–2. Duchgehend markiert, Kettensicherungen und eiserne Stiegen.

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