| Länge der Tour |
26 km |
| Höhendifferenz |
20 m |
| Dauer |
2 h |
| Schwierigkeit |
Leicht |
| Tourencharakter |
Wir kehren dem Brandenburger Tor sowie dem Regierungsviertel den Rücken und folgen lange dem Hohenzollernkanal. Anschließend erfreuen wir uns an malerischen Seen, die uns zielsicher ans erste Etappenziel nach Hennigsdorf geleiten. |
| Beste Jahreszeit |
Frühling, Sommer, Herbst |
| Ausgangspunkt |
Brandenburger Tor, Berlin |
| Endpunkt |
Henningsdorf |
| Kartentipp |
Topografische Stadtkarten 1:25 000: TSK25/3345 Hennigsdorf bei Berlin, TSK25/3445 Berlin-Spandau, TSK25/ 3446 Berlin-Mitte, www.stadtentwicklung. berlin.de |
| Verkehrsanbindung |
Der an dem Radfernweg gelegene Hauptbahnhof Berlins ist mit der Deutschen Bahn perfekt zu erreichen. Die Bundeshauptstadt liegt gleich an mehreren Autobahnen. |
| Einkehrtipp |
Berlin-Mitte: Zur Letzten Instanz, Waisenstr. 14–16, Tel. 030/242 55 28, www.zurletzteninstanz.de; Café Konzerthaus, Gendarmenmarkt 2, Tel. 030/84 85 56 66. |
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Berlins Sehenswürdigkeiten.
Berlin ist heute eine Weltstadt in der Mitte Europas, die neue »alte Hauptstadt« Deutschlands. Die Stadt ist geprägt von Umbrüchen und Veränderungen. Bei unserem 12,2 Kilometer langen Streifzug mit dem Fahrrad durch die Stadt erhalten wir einen Überblick der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins.
Unsere Besichtigungsfahrt beginnen wir am Wahrzeichen Berlins – dem Brandenburger Tor (A), Symbol der deutschen Trennung und Wiedervereinigung, fertiggestellt im Jahre 1791, 1793 gekrönt mit der Friedensgöttin Eirene auf der Quadriga, dem vierspännigen Streitwagen. Der Frieden währte nur kurz und die Quadriga wurde 1806 nach der Eroberung Berlins durch napoleonische Truppen als Siegesbeute nach Paris entführt. Erst 1814 kehrte das Gespann auf seinen angestammten Platz zurück. Die Friedensgöttin wurde zur Siegesgöttin Viktoria, neu ausgezeichnet mit preußischem Adler und dem Eisernen Kreuz. Blickt man während der Stadtrundfahrt immer mal wieder auf den Straßenbelag, so entdeckt man eine doppelläufige Pflastersteinreihe, die den ehemaligen Mauerverlauf vergegenwärtigt.
Von dem geschichtsträchtigen Platz geht es weiter zum Prachtboulevard Unter den Linden (B), dem alten Herzstück Berlins. Dieser führt uns vorbei an der Staatsoper Berlin (C) und dem Deutschen Historischen Museum (D) zum evangelischen Berliner Dom (E). Erbaut 1894 bis 1905 in Anlehnung an die italienische Hochrenaissance und den Barock, zählt er zu den bedeutendsten protestantischen Kirchenbauten in Deutschland. Wir passieren die Denkmalanlage Marx-Engels-Forum, über der sich der Berliner Fernsehturm (F) in den Himmel erhebt, welcher mit 368 Metern das höchste Bauwerk des Landes ist, und erreichen das Nikolaiviertel, den Ursprung Berlins. Der Stadtteil beherbergt mit der im 13. Jahrhundert erbauten Nikolaikirche (G) das älteste Gotteshaus der Stadt. Gegenüber regiert der Bürgermeister Berlins im Roten Rathaus (H).
Wir fahren zurück zur Museumsinsel (I), wo fünf spannende Sammlungen zu einer Zeitreise einladen: das Alte Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum, das Neue Museum und das Pergamonmuseum bilden gemeinsam einen der wichtigsten Museumskomplexe der Welt, der seit 1999 zum UNESCO-Weltkultur - erbe gehört. Unser nächstes Ziel ist der Gendarmenmarkt (J), einer der schönsten Plätze Berlins. Der Name entstand durch den Soldatenkönig Friedrich I., der im 18. Jahrhundert eine Wache und Stallungen für das Kürassierregiment der Gens d’Armes errichten ließ. Geprägt wird das harmonische Bild heute durch den Französischen Dom auf der Nordseite, den Deutschen Dom im Süden und das im Zentrum gelegene große Konzerthaus von Karl Friedrich Schinkel. Über die Friedrichstraße gelangen wir zu einem der bekanntesten Grenzübergänge der Berliner Mauer, den alliierten Posten Checkpoint Charlie (K). Hier an der Freilichtgalerie und im Mauermuseum kann man sich über die Trennung Deutschlands informieren. Auf dem Gelände »Topographie des Terrors« (L) befanden sich in den Jahren 1933 bis 1945 die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparates. Eine Dauerausstellung klärt Besucher über diese Institutionen und die von ihnen ausgegangenen Verbrechen auf. Über den pulsierenden Potsdamer Platz (M) gelangen wir wieder zu einem dunklen Kapitel unserer Geschichte, dem Holocaust-Mahnmal (N), einem Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Durch die grüne Lunge der Metropole, dem Tiergarten (O), erreichen wir die Siegessäule (P), die nach dem Sieg Preußens im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 erbaut wurde. Die Bronzeskulptur stellt wie auf dem Brandenburger Tor die Siegesgöttin Viktoria dar. Von der Aussichtsplattform genießt man einen herrlichen Panorama - blick, mitunter auch zum Schloss Bellevue (Q), Amtsitz des Bundespräsidenten. Wir folgen der John-Foster-Dulles-Allee quer durch die Grünanlage, vorbei am Haus der Kulturen der Welt (R) und gelangen zum Regierungsviertel mit Bundeskanzleramt (S) und Reichstag (T). Vom Spreebogen aus ist es nur noch ein kurzes Stück zu unserem Ausgangspunkt.
Von Berlin nach Hakenfelde.
Reisestart am Brandenburger Tor. Fahrt nach Norden, quer durch das Regierungsviertel zur Spree. Dort den Fluss überqueren, den Hauptbahnhof passieren und lange dem Berlin- Spandauer-Schifffahrtskanal auf der rechten Seite entlangradeln. Vom Berliner Hafen weiter geradeaus bis nach Hakenfelde.
Wir starten unsere Reise von Berlin nach Kopenhagen auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor (A) und fahren dort rechts in die Ebertstraße in Richtung Hauptbahnhof. Nach 200 Metern erreichen wir die Rückseite des zwischen 1884 bis 1894 errichteten Reichstags (Q), in dem der Deutsche Bundestag seinen Sitz hat. Die Kuppel des Reichstagsgebäudes, die einen schönen Blick auf das Gebäudeensemble des Spreebogens vermittelt, kann täglich von 8 bis 24 Uhr besichtigt werden. Der Einlass ist kostenfrei und endet um 22 Uhr.
Jetzt rollen wir gerade aus über den Friedrich-Ebert-Platz und schwenken am Ufer der Spree links in die Paul-Löbe-Allee. Nun befinden wir uns im modernen Regierungsviertel und radeln am Paul-Löbe-Haus entlang. Am Gebäudeende geht es rechts in die Konrad- Adenauer-Straße. Wenn Sie hier nach links schauen, sehen Sie am Ende des baumbestandenen Platzes das monumentale Bundeskanzleramt (P). Die Straße vollzieht nun einen Knick nach rechts und wir setzen auf der Kronprinzenbrücke über die Spree. Drüben geht es links weiter, wo wir gute 200 Meter der Straße Kapelle-Ufer folgen und uns rechts der Straße Alexanderufer zuwenden. Linker Hand befindet sich der am 28. Mai 2006 eingeweihte Hauptbahnhof Berlins, der täglich rund 300 000 Fahrgäste abfertigt. Wir unterschreiten eine Bahnbrücke, folgen weiter dem Straßenverlauf und queren die Invalidenstraße. Dann weiter geradeaus durch das schwarze Eisentor und der Promenade am Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal folgen. Eine kurze Kopfsteinpflaster-Passage geht schnell in einen feinkörnigen Kiesweg über, auf dem wir zum alten Invalidenfriedhof gelangen. Durch die Ruhestätte verlief zwischen 1961 und 1990 die Berliner Mauer und forderte in diesem Grenzabschnitt mindestens vier Menschenleben. Zum Gedenken an die Teilung Berlins, Deutschlands und ganz Europas wurden hier Reste der Mauer sowie einer der letzten fünf erhaltenen Grenzwachtürme bewahrt. In dem Turm befindet sich ein Mahnmal an Günter Litfin, der elf Tage nach Abriegeln der Grenze am 24. August 1961 als erster Mensch durch Mauerschüsse ums Leben kam. Besichtigen können Sie die Gedenkstätte von März bis Okt. täglich von 12 bis 17 Uhr. Hier sehen wir auch die Schilder des Berliner Mauer-Radwegs, der auf einer Länge von 160 Kilometern dem ehemaligen Grenzstreifen durch die Bundeshauptstadt folgt.
Unser Radweg verfügt nun wieder über eine gute Asphaltdecke und orientiert sich weiterhin an dem Wasserkanal in Richtung Westen. Dabei wird eine kleine Holzbrücke überschritten, die B 96 unterquert und über die Fennstraße gewechselt. Auf den nächsten 1,2 Kilometern entlang des Wassers verläuft die für uns verbindliche Straße Nordufer durch eine Grünanlage, unter zwei Eisenbahnbrücken hindurch zur Föhrer Straße, die wir an der Ampelanlage überschreiten. Nach weiteren 300 Metern wählen wir den Fahrradweg geradeaus und stehen vor der mehrspurigen Seestraße, die wir überqueren müssen. Der Uferweg des Hohenzollernkanals führt durch eine Kleingartenanlage und umfährt das Footballstadium Stade Napoleon. Dann werden kurz hintereinander die Hinckeldeybrücke und die General-Ganeval-Brücke unterfahren.
Auf den nächsten 4,2 Kilometern verläuft der Radfernweg Berlin– Kopenhagen durch eine ruhige Kleingartenkolonie und überschreitet nur die Bernauer Straße. Wir kommen an den Saatwinkler Steg, wo uns die Routenschilder auf die andere Kanalseite schicken und es kurz in einen kleinen Waldpark hineingeht. Anschließend mündet unsere Strecke in den Wiesenweg. Wenn wir hier, am Rande eines Wohngebiets, rechts einbiegen, erreichen wir sogleich die Straße Am Havelgarten, in die wir nach rechts einfahren. Da diese nach knapp 200 Metern endet, orientieren wir uns an der links abgehenden Straße An den Rohrbruchwiesen. Diese geht sogleich in die Daumstraße über, mit der man via Wasserstadtbrücke auf die westliche Uferseite der Havel setzt.
Von Hakenfelde nach Hennigsdorf.
Von Hakenfelde aus ans Ufer der Havel zurückfahren. Hier dem Uferverlauf bis nach Nieder Neuendorf folgen, den Havelkanal überqueren und weiterhin nach Norden bis Hennigsdorf fahren.
Westlich der Havel nimmt uns die Rauchstraße auf, die wir nach ca. 600 Metern verlassen und nach rechts in die Goltzstraße einschwenken. Neben den Routenschildern Berlin–Kopenhagen fallen uns die Hinweise des 420 Kilometer langen Havelradwegs und der 180 Kilometer umfassenden Königin-Luise-Route auf, die nun parallel verlaufen. Jetzt geht es ein Stück geradeaus und wir wählen an der zweiten Kreuzung die Werderstraße nach rechts. Als Nächstes fahren wir links in den Elkartweg, welcher zunächst zwei Bögen vollzieht. Dann steuern wir am Segel Club Spandau rechts ans Havelufer, wo es links weitergeht.
Nach einer beschaulichen Fahrt am Wasser treffen wir auf eine Brücke, die uns über den schmalen Aalemannkanal bringt. Auf der anderen Seite biegen wir sofort rechts ab, in die Straße Aalemannufer, die uns an die Havel zurückbringt. Dort angekommen schwenken wir den Lenker nach links und radeln nach einer kurzen Wegstrecke über den Teufelsseekanal. Auf den nächsten 1,2 Kilometern schlängelt sich der Radweg ansprechend durch ein kleines Wäldchen. Durch die Bäume blicken wir zur aufgestauten Havel mit ihren Buchten und Flusswindungen hinüber. Längs des Uferstreifens sehen wir mehrere Rastbänke und nahe des Jagdhauses Berlin einen netten Badestrand, welcher zur Schlussrast einlädt.
Gut ausgeruht nehmen wir die letzten Kilometer der ersten Etappe in Angriff. Dazu folgen wir nach dem Gasthof dem Uferradweg weiterhin nach Norden und erreichen das Bundesland Brandenburg, das uns mit sehr gut ausgeschilderten Radwegen empfängt. Hier treffen wir wieder auf den Berliner Mauerweg, der uns durch einen Wald nach Nieder Neuendorf geleitet, wo wir an der unbefestigten Uferpromenade den nächsten Grenzturm antreffen. Auch hier informiert Sie eine Ausstellung mit Zeitdokumenten über die schmerzliche Teilung der Großstadt. Nun radeln wir durch eine Grünanlage, bis wir an einer Naturbadestelle auf die L 172 Spandauer Allee treffen, mit der wir über den Havelkanal setzen. Nach der Brücke schwenken wir rechts in den Radweg ein und folgen dem Asphaltband nach links. Jetzt rollen wir zwischen dem Firmengelände des kanadischen Bombardierkonzerns, der Züge herstellt, und des Oder-Havel-Kanals nach Norden. Nun erreichen wir die Hafenstraße, an der wir die Abzweigung nach rechts wählen und an die Weggabelung zur L 17 Ruppiner Straße kommen. Auf ihr erreicht man das Ortszentrum von Hennigsdorf (Bhf.).
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Diese Tour kann auch am Handy abgerufen werden.
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www.planetoutdoor.de/mobile/496501
Diese und weitere Touren finden Sie in folgendem Buch:
Berlin - Kopenhagen
Thorsten Brönner
Bruckmanns Radführer Berlin – Kopenhagen
Radfahrspaß zwischen zwei pulsierenden Metropolen
14.95 €
Vom Brandenburger Tor bis zur Kleinen Meerjungfrau bietet der Radfernweg von Berlin bis Kopenhagen viel grüne Natur und blaues Meer.
Weitere Buchtipps für diese Region:
Berlin und Umgebung
Berlin ist mit seiner wald- und wasserreichen Umgebung ein reizvolles Wandergebiet. Neben Spaziergängen auf kulturhistorischen Pfaden in Berlin und Potsdam verlocken schöne Touren durch Wälder, Wiesen und gelbe Rapsfelder sowie entlang der Wasserstraßen von Havel und Spree. Zu den Highlights gehören Fahrten mit komfortablen Schiffen durch die Berliner Innenstadt, nach Potsdam sowie Wanderungen durch die brandenburgische Landschaft.
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Berlin und Umgebung
Tassilo Wengel
Bruckmanns Radführer Berlin und Umgebung
14.95 €
Bruckmanns Radführer »Berlin und Umgebung« zeigt die schönsten, berühmtesten und eher unbekannten Ecken der Hauptstadt und des Brandenburger Umlandes.
192 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Format 12,0 x 18,5 cm, Spiralbindung
Genusswandern
Berlin und Umgebung
Tassilo Wengel
Genusswandern Berlin und Umgebung
Stadtspaziergänge, Badeseen und Schlösser
19.95 €
35 abwechslungsreiche Wanderungen, von der historische Stadtmitte bis zu reizvollen märkischen Dörfern. Mit zahlreichen Tipps zu Kultur und Kulinaria.
144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung
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Die schönsten Kanutouren in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern ist ein Paradies für Wasserwanderer. Denn die Mecklenburgische Seenplatte und unzählige miteinander verbundene Wasserläufe zwischen der Ostseeküste und Brandenburg bieten Tourenmöglichkeiten für mehr als einen Urlaub. Dieser Freizeitführer enthält alle Informationen zu mehr als 400 Paddelkilometern – von der Tagestour bis zum Wochentrip auf Seen, Flüssen und Kanälen. Und das Beste: Unzählige Touren sind miteinander kombinierbar.
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Die 40 schönsten Tal- und Höhenwanderungen zu herausragenden Natur- und Kulturzielen in Ostdeutschland präsentiert Bernhard Pollmann in einer Auswahl für Genusswanderer und Familien mit Kindern. In den abwechslungsreichen Landschaften vom Erzgebirgskamm bis zu den Kreidefelsen auf Rügen stehen dabei gut ausgeschilderte und eher leichte Wanderwege im Vordergrund. Überall führen sie zu den Highlights der Region.
Mecklenburgische Seenplatte
Im südlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns breitet sich ein herrliches Seengebiet aus. Über tausend große und kleine Gewässer reihen sich zwischen dem Schweriner See im Westen und dem Tollensee im Osten aneinander. Im Zentrum des Nationalparks liegt die Müritz. Die einzigartige Seenplatte lädt zur Erkundung »per pedale« ein. Idyllische Kleinstädte, sehenswerte Dörfer und malerische Badestrände und viel Natur laden den Radler zum Verweilen ein.
Oder-Neiße-Radweg
Im tschechischen Iser-Gebirge entspringt die Neiße als schmales Bächlein, bei Ratzdorf fließt sie in die Oder und bei Usedom ergießt sich die als mächtiger Strom in die Ostsee. Auf über 660 Kilometern führt der Oder-Neiße-Radweg durch einsame naturbelassene Landschaften und historische Städte wie Görlitz und Zittau. Unterwegs bieten sich immer wieder Abstecher nach Tschechien und Polen an. In 12 Tagesetappen wird die gesamte Strecke detailliert beschrieben.
Usedom und Wollin
Usedom ist ein Natur- und Kulturidyll mit Wanderrouten vom Feinsten: Artenreiche Buchenwälder, idyllische Binnenseen und hoch aufragende Steilküsten wechseln mit Mooren, Feuchtwiesen, Boddengewässern und endlosen Stränden. Auf der Seeseite finden sich einige der bekanntesten Ostseebäder mit der prunkvollen »Seebäderarchitektur«. In 30 Wanderungen – auch auf der polnischen Nachbarinsel Wollin – stellt Bernhard Pollmann die Insel im äußersten Osten Deutschlands vor.
Tipps:
Gut geführt durch Berlin.
Wer eine geführte Stadtbesichtigung mit einem Gästeführer machen möchte, hat die Qual der Wahl. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, die verschiedenste Führungen im Angebot haben.
Stadtrundfahrten mit dem Fahrrad: Berlin by Bike – Fahrradstation, Dorotheenstr. 30, Tel. 0180/510 80 00, www.fahrradstation. com; Stadt und Rad, Hardenberg Platz 9–11, Tel. 030/24 04 79 91, www.stadtundrad.de.
Stadtrundfahrt mit dem Bus: Berlin City Tour, hop on – hop off, Tel. 030/ 306830 2641, www.berlin-city-tour.de (mehrere Einstiegsmöglichkeiten an den Hauptsehenswürdigkeiten Berlins).
Stadtrundfahrt mit dem Trabi: Trabi Safari, Ballon Garten, Zimmerstr. 97, Tel. 030/27 59 22 73, www.trabi-safari.de.
Stadtrundfahrt mit dem Schiff: Stern und Kreisschifffahrt GmbH, Tel. 030/536 36 00, www.sternundkreis.de (Touren in City, auf Landwehrkanal und Spree; Start z.B. Friedrichstraße, Nikolaiviertel, Berliner Dom).
Stadtrundgang: Kultur Büro Berlin – Zeit für Kunst e.V., Malmöer Str. 6, Tel. 030/444 09 36, www.stadtverfuehrung.de.
Stadtrundgang unterirdisch: Berliner Unterwelten e.V., Brunnenstraße 105, Tel. 030/49 91 05 18, www.berliner-unterwelten.de (Führungen zu verschiedenen Themen, z.B. Bunker, Zweiter Weltkrieg u.v.a.)
Notiz:
Bademöglichkeiten entlang der Strecke.
Hot-Spots in der Nähe:
Seit Februar 2002 besteht im Berlin-Spandauer Ortsteil Gatow das Naturschutzgebiet Windmühlenberg. Das mit rund 5,1 Hektar sehr kleine Gebiet erhält
Der Insulaner ist ein Trümmerberg im Berliner Ortsteil Schöneberg an der Grenze zum Ortsteil Steglitz. Er ist ca. 78 Meter hoch.
Der Kreuzberg ist ein 66 Meter hoher Hügel im nach ihm benannten Berliner Ortsteil Kreuzberg im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
Die Marienhöhe ist eine 73 Meter hohe Erhebung in Berlin-Tempelhof. Inmitten des Straßendreiecks Attilastraße, Arnulfstraße und Röblingstraße be
Der Schäferberg ist eine natürliche Erhebung im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Ortsteil Wannsee. Mit einer Höhe von 103 m ü.
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