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Cuel de la Bareta, 1522 m

Ein Höllenschlund: der Graben des Sbrici- Bachs, links überragt vom Cis-cielât. Mäßig anstrengende, landschaftlich sehr beeindruckende Wanderung. Grandiose Kulisse, im Frühling/Frühsommer üppige Flora (Autor: Eugen E. Hüsler)
Wandern
Länge der Tour 7 km
Höhendifferenz 860 m
Dauer 5 h
Schwierigkeit Leicht
Tourencharakter Zu den wildesten, aber auch einsamsten Gegenden der Julischen Alpen zählen die Gipfel, Grate und Gräben westlich des Cimone. Monte Jovèt (1803 m), Cis-cielât (1758 m), Pian de la Cjavìle (1868 m), Ciuc di Vallisetta (2090 m) – wer kennt sie schon, diese wahren »Gipfel der Einsamkeit«? Recht einsam ist es auch auf der »Via Alta«, einem richtigen Abenteuerpfad, angelegt im Ersten Weltkrieg, der in halber Höhe zwischen Tälern und Gipfeln das gesamte Cimone-Massiv samt seinen Ausläufern umrundet, dabei zahllose Gräben quert. Staunen erweckt die monumentale Klamm des Rio Sbrici, kaum weniger beeindruckend ist der Wegabschnitt zur Forca Galandin, und der Orrido Fontanis lässt einen unwillkürlich an einen Höllenschlund denken. Nicht unbedingt freundliche Assoziationen weckt dann auch der Cuel de la Bareta (1522 m), eine weit nach Westen vorgeschobene Hügelkuppe mit wenig Profil, aber umfassender Aussicht. Genau deshalb haben ihn die Italiener vor vier Generationen zu einer mächtigen Artilleriefestung weit hinter der Alpenfront ausgebaut, samt Seilbahnverbindung mit dem Val Dogna. Der Geschützlärm ist längst verhallt, die tonnenschweren Geschütze sind abgebaut, die Kavernen ausgeräumt. Doch wenn man hineintappt ins Dunkel, überkommt einen doch ein leicht gespenstisches Gefühl. Kies knirscht bei jedem Schritt, über die roh behauenen Stollenmauern tanzen bizarre Schattenrisse. Die riesigen Munitionsdepots: schwarze Löcher. Die Schießscharten: schmale, hohe Lichtflecken, jeder ein Ziel anvisierend – Ponte di Muro, Dogna, Clap Forât, Sella di Sompdogna, Cresta dei Draghi … Die »Drachen« sind tot, oben auf dem abgeflachten Gipfel, zwischen Gebüsch, Steinen und Bombentrichtern ist es friedlich, genießt der Wanderer die prächtige Aussicht. Im Westen dominiert das Massiv des Zuc dal Bôr (2195 m), rechts dahinter stehen der Monte Zermula (2143 m) und ein paar Erhebungen des Karnischen Hauptkamms. Zwei Welten dann drunten in den Tälern: der Canal del Ferro, eine der Pulsadern des EU-Nord-Süd-Transits, dem Verkehr geopfert. Ganz anders das Val Dogna, von der Zukunft vergessen, fast entvölkert, nur ein schmales, vielgewundenes Asphaltband verbindet die Weiler an der Sonnseite mit der großen Welt.
Ausgangspunkt Patòc (772 m), Weiler über dem untersten Val Raccolana. Parkplatz am Ortseingang
Endpunkt Patòc (772 m), Weiler über dem untersten Val Raccolana. Parkplatz am Ortseingang
Kartentipp Tabacco 1:25 000, Blatt 018 »Alpi Carniche Orientali – Canal del Ferro«
Markierungen Rot-weiß, Wegnummern 620, 619
Verkehrsanbindung Chiusaforte liegt im Canal del Ferro an der Autobahn Tarvisio – Udine. An der Ortsumfahrung zweigt die Straße ins Raccolana-Tal ab; nach 3 km, hinter der Ponte Curite, beschilderte Zufahrt nach Patòc, zuletzt steil und sehr schmal
Einkehrtipp Keine Einkehrmöglichkeit unterwegs
Makierung Rot-weiß, Wegnummern 620, 619
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Zur »Via Alta« Vom Parkplatz (772 m) steigt man zunächst auf zu den obersten Häusern von Patòc (801 m). Hier nicht geradeaus, sondern halblinks erst über Wiesen, dann auf schön angelegtem Weg in mehreren langen Schleifen am bewaldeten Hang bergan. Dabei bieten sich immer wieder Ausblicke auf die Berge jenseits des Val Raccolana; von der ersten Linkskehre schaut man hinab und hinein in den wilden Graben des Rio Sbrici: schaurig schön. Bei der verfallenen Chinopi- Hütte (1150 m) mündet die »Via Alta«. Sie leitet links, zunächst noch leicht ansteigend, dann flach und zuletzt auf einem aus dem Fels gesprengten Band in die Forca Galandin (1222 m). Nächster markanter Wegpunkt ist der Felsschlund von Fontanis. Der kunstvoll angelegte Pfad quert ihn oberhalb senkrechter Felsabbrüche und führt dann in sanftem Anstieg (Vorsicht: kurze, heikle Passage!) zum grünen Buckel des Cuel de Laneit (1223 m). Am Livinal-Graben kommt ein markierter Weg aus dem Canal del Ferro herauf, wenig weiter beginnt der Anstieg zum Cuel de la Bareta. Knapp vor der bewaldeten Höhe, die den Übergang ins Val Dogna vermittelt, weist ein Schild links zum Gipfel: »Cuel«. Die schmale Spur führt im Wald bergan, vorbei an der (verfallenen) Bergstation der Seilbahn, die einst der Versorgung der Bergfestung diente, und zum weiträumigen Gipfel (1512 m; 3 Std.). Abstieg Auf dem Anstiegsweg.

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