Quickfinder Touren

erweiterte Suche

Unsere Urlaubstipps

Hotel Latemar Eggen Dolomiten Südtirol Urlaub

Hotel Latemar ***

Eggen - Südtirol: Hier lässt sich's leben.

mehr
Hotel Schneeberg Pulvererhof Urlaub Mareit

Schneeberghotel Pulvererhof

Mountainfeelings in Mareit

mehr
Outdoor Online Shop
Bruckmanns Outdoorführer

Planet-Outdoor Live!

Webcam_Fruehjahr
Jetzt NEU! Wetterbericht und Live Bilder aus zahlreichen Tourengebieten
mehr

Jôf di Miezegnot, 2087 m

Der Große Nabois und der Jôf Fuart (2666 m) vom Weg zum Jôf di Miezegnot. Kurze Gipfelwanderung auf guten Wegen. Viele Überreste aus dem Ersten Weltkrieg, im Frühsommer üppige Flora (Autor: Eugen E. Hüsler)
Wandern
Länge der Tour 3 km
Höhendifferenz 700 m
Dauer 3 h
Schwierigkeit Leicht
Tourencharakter Der Blick von Dogna durch das Dognatal hinauf zum riesigen Felsbau des Jôf di Montasio (2753 m) zählt zu den schönsten, zu den klassischen Ansichten der Julischen Alpen. Dogna war früher Grenzstation am Handelsweg von Venedig nach Österreich, da machten die Kutschen Station, und die Reisenden ergötzten sich an dem schönen Blick. Später, die Eisenbahn hatte die Alpen erobert, huschte das schöne Bild in ein paar Sekunden am Zugfenster vorbei, und heute rauscht der Fernverkehr – auf der Schiene wie auf der Straße – hier durch lange Tunnels, ganz ohne Aussicht. Tal ohne Zukunft? Das Val Dogna gehört zu den »verlorenen« Tälern der Julischen Alpen, von ihren Bewohnern mehr und mehr verlassen, bestenfalls pittoreske Kulisse. Ein paar eng gebaute Weiler kleben an den sonnseitigen Hängen, nicht einmal eine Osteria gibt es, die meisten Alm- und Heuhütten sind verfallen, nur oben an der Sella di Sompdogna weiden ein paar Kühe. Leicht war das Leben hier nie, bestenfalls harte Arbeit, bis der Rücken krumm wurde, doch vor bald hundert Jahren brach auch noch der Krieg über diese weltvergessene Gegend herein. Alpini und Kaiserjäger standen sich in den Julischen Alpen gegenüber, der Mittagskofel (Jôf di Miezegnot, 2087 m) und die Due Pizzi wurden zu Felsenfestungen ausgebaut, Kanonendonner hallte zwischen Bergflanken wider, drei Sommer und zwei Winter lang. Damals entstand auch die Straße hinauf zum Sompdogna-Sattel, ein schmales Band mit Kurven ohne Zahl, heute durchgehend asphaltiert. Und die Fahrt durchs Val Dogna allein ist schon ein Erlebnis; dabei rückt der Jôf di Montasio immer näher, steigt sein Gipfel immer höher, bis er buchstäblich den Himmel zu berühren scheint. Um nicht weniger als 2400 Meter überragt dieser Koloss, der auf gewaltigen Pfeilern ruht, den Talboden – was für ein Anblick! Erstmals durchstiegen wurde seine Westwand von Giacomo di Brazzà mit Begleitern im Sommer 1882 – eine nach modernen Maßstäben wenig schwierige, aber sehr anstrengende Unternehmung. Was für eine Landschaft! Doch im Val Dogna sind die meisten Touren mühsam, sogar die Talwanderung auf dem markierten Weg. Der läuft oben an der Sella di Sompdogna aus; was vorher vor allem »läuft«, rinnt, ist der Schweiß, denn dieser »Sentiero« ist weit davon entfernt, ein gemütlicher Pfad zu sein; die gut 900 Meter Höhenunterschied zum Pass – vorschnell errechnet – erweisen sich als reine Illusion … Mindestens acht Stunden sind gute Geher unterwegs, die Strecke ist ein einziges Auf und Ab an steilen Hängen, weitgehend im Wald verlaufend. Ein tolles Erlebnis für die einen, ein übler Schinder, sagen andere. Spannend ist der Weg auf jeden Fall, das Tal ein Dorado für den Naturfreund, es lebt, buchstäblich, wie riesige Hangrutsche beweisen. Und über den Baumwipfeln thront er, der Monarch der westlichen Julier: der Jôf di Montasio. Da ist die Besteigung des Mittagskofels (Jôf di Miezegnot, 2087 m) eher eine gemütliche Halbtagswanderung, gerade 700 Höhenmeter auf einem alten Kriegssteig, der in Kehren an dem südseitigen Hang ansteigt. Nach oben hin wird die Aussicht immer umfassender, und vom Gipfel genießt man ein prächtiges Panorama, das nach Nordwesten bis zum Großglockner (3798 m), Austrias Höchstem, reicht. Absoluter Blickfang sind aber die Berge im Süden, die monumentale steinerne Phalanx über der Saisera: Jôf di Montasio, Foronon del Buinz (2531 m), Jôf Fuart (2666 m) und Nabois Grande (2313 m). Eine markante grüne Senke trennt dieses Felsrevier vom Steinernen Jäger (2071 m), an dessen langgestrecktem Nordgrat man eine Häusergruppe samt Kirche erkennt: Luschariberg (1766 m), Kärntens ältester Wallfahrtsort.
Ausgangspunkt Sella di Sompdogna (1392 m)
Endpunkt Sella di Sompdogna (1392 m)
Kartentipp Tabacco 1:25 000, Blatt 019 »Alpi Giuli Occidentali – Tarvisiano«
Markierungen Rot-weiß, Wegnummer 609
Verkehrsanbindung Dogna liegt an der Autobahn Travisio – Udine. Durch das Dognatal führt eine kurvenreiche Bergstraße, 20 km bis zur Sella di Sompdogna
Einkehrtipp Rifugio Fratelli Grego, gut 10 Min. südöstlich der Sella di Sompdogna, Mitte Juni bis Mitte September, Tel. 0428/60 111; Casera di Sompdogna, im Sommer
Makierung Rot-weiß, Wegnummer 609
Für das Hochladen eigener Bilder bitte registrieren/anmelden.

Abstieg Am Wiesensattel der Sella di Sompdogna (1392 m) weist ein Schild zum Gipfel. Auf einer Schotterpiste steigt man hinauf zur gleichnamigen Alphütte; dahinter führt der ehemalige Kriegsweg in den Wald. Er quert einen Graben nach rechts und steigt dann in Kehren hinauf zur Baumwuchsgrenze. Nicht zu übersehen sind die zahlreichen Überreste der ehemaligen Befestigungsanlagen. Ein altes Gemäuer ist von den Alpini aus Gemona zu einem Bergsteigerbiwak umfunktioniert worden (Ricovero, 1890 m). Wenig oberhalb mündet der Weg zum Südwestgrat. Über Geröll und ein paar leichte Felsstufen erreicht man schließlich den Gipfel des Jôf di Miezegnot (2087 m; 2 Std.). Abstieg Auf dem Anstiegsweg.

Hier können Sie sich den GPS-Track in verschiedenen Formaten downloaden:

Um diese Funktion zu nutzen müssen Sie angemeldet sein.

Sie sind noch nicht registriert?
Dann können Sie sich hier kostenlos ein Konto einrichten.



Diese Tour kann auch am Handy abgerufen werden.
Hierfür bitte diesen Link in Ihrem Handy-Browser eingeben:
www.planetoutdoor.de/mobile/4961501

Weitere Buchtipps für diese Region:


Bruckmanns Tourenführer Allgäu
Vom äußerst beliebten West- und Ostallgäu, dem Hauptkamm, bis ins Kleinwalser und Tannheimer Tal erstreckt sich die Auswahl der gemütlichen, familienfreundlichen Touren und Panoramawege über einfache Gipfelziele bis hin zu langen Höhenwegen, anspruchsvollen Überschreitungen oder anstrengenden Klettersteigen. Dieser Tourenführer stellt eine Auswahl der 35 schönsten Panoramawege, Gipfelziele und Klettersteige der Allgäuer Alpen detailliert und übersichtlich vor.




Hüttenwandern Salzburger und Berchtesgadener Land
Mark Zahel Hüttenwandern Salzburger und Berchtesgadener Land 55 Tourenziele zwischen Watzmann, Dachstein und Großvenediger 19.95 € Wildromantisch und zugleich lieblich – entdecken Sie auf 55 Hüttenwanderungen die zauberhafte Bergwelt zwischen Watzmann und Hohen Tauern! 144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung




Berchtesgadener Land
Das Berchtesgadener Land ragt im Südosten Bayerns als Dreieck, umrahmt von den Städten Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Salzburg, nach Österreich hinein. Neun Gebirgsgruppen prägen das Landschaftsbild. Im Zentrum das Watzmann-Massiv mit der sich fast zweitausend Meter hoch über den malerischen Königssee aufsteilenden Ostwand. 30 familienfreundliche Wandertouren führen in alle Berggruppen und durch den unberührten und einzigartigen Nationalpark.




Wandern mit der Bergbahn
Was darf es sein? Leichte Gipfelziele wie den Berchtesgadener Hochthron, mittelschwierige Routen wie auf den Hochkönig oder sogar eine anspruchsvolle Bergtour wie auf den Klassiker schlechthin, den Watzmann? In diesem handlichen Freizeitführer werden ausgewählte Gipfelrouten für unterschiedliche Ansprüche zwischen Bad Reichenhall, Hallein, Berchtesgaden und Saalfelden vorgestellt. Mit allen wichtigen Infos zu Route, Schwierigkeitsgrad und Einkehrmöglichkeiten.




Vergessene Pfade um den Königssee
Joachim Burghardt Vergessene Pfade um den Königssee 32 außergewöhnliche Touren abseits des Trubels 19.95 € Stille Wege und einsame Gipfel rund um den Königssee – ein alpiner Genuss für den geübten Bergsteiger, der nicht nur dorthin gehen mag, wohin alle schauen! 144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung




Berchtesgadener Alpen
Dieser top aktuell recherchierte Tourenführer umfasst das Gebiet der Berchtesgadener Alpen sowie der angrenzenden Loferer und Leoganger Steinberge. Mark Zahel hat 60 Bergtouren zusammengestellt: Neben allen Klassikern finden sich auch zahlreiche Geheimtipps. Jede Tour wird eingehend charakterisiert; detaillierte Wegbeschreibungen, ein neu entwickeltes Bewertungsschema, Kartenskizzen und viele Tipps machen diesen Tourenführer zum unentbehrlichen Begleiter.




Logenplätze in den Alpen
Gewaltige Wände, zerrissene Gletscher, schäumende Wasser - und das alles ganz ohne Gefahr von einer sicheren Warte aus betrachten: Logenplätze in den Alpen bieten die schönsten Einblicke in die Bergwelt, sind meist leicht erreichbar und auch für Kinder gut geeignet. Evamaria Wecker hat viele Touren zu großartigen Aussichtspunkten in den Ostalpen für Sie entdeckt und ergänzt jede Tourenbeschreibung durch spannende Geschichten, viele Tipps und großartige Bilder.




Mit dem Rennrad durch die Alpen
Eine Alpendurchquerung ist die größte sportliche Herausforderung, die man mit dem Rennrad unternehmen kann: 2.178 Streckenkilometer zwischen Wien und Nizza und rund 40.400 Höhenmeter. Nahezu jeder ambitionierte Sportler hat diese Königsetappe auf seiner Agenda. Der Führer beschreibt die Alpendurchquerung in 20 Tagesabschnitten. So sind auch Teilrouten möglich: Etwa durch die Ostalpen, Westalpen oder die Route des Grandes Alpes.




Via Alpina - Gelber Weg
Evamaria Wecker Bruckmanns Tourenführer Via Alpina – Gelber Weg Von der Adriaküste bis in die Allgäuer Alpen 19.95 € Vom blauen Meer der Adriaküste bis hinauf in die Welt des ewigen Eises der Ötztaler Alpen – unterwegs am spannenden, kontrastreichen Gelben Weg der Via Alpina! 192 Seiten, ca. 160 Abbildungen, Format 12,0 x 18,5 cm, Broschur mit Fadenheftung




Mountainbike Treks – Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen
Achim Zahn hat über 50 Tour-Varianten von Ein- und Mehrtages-Touren quer durch die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen für das neue Buch der Reihe Mountainbike Treks recherchiert und fotografiert. Er zeigt die ganze Schönheit der Bergwelt mit den besten Almen für eine gemütliche Brotzeit: vom Watzmann bis zur Kampenwand. Zu jedem Top-Spot gibt es eine eigene Geschichte, wie die vom geheimen Kuchen auf der Schwarzries Hütte. 1500 Kilometer Routen aller Schwierigkeitsgrade werden genau erklärt und finden sich als GPS-Track auf der beiliegenden CD wieder.




Bitte registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein wenn Sie einen Kommentar verfassen wollen.

Es sind noch keine Kommentare zu dieser Tour vorhanden.

 
Hot-Spots in der Nähe:

Windische Höhe

Die Windische Höhe ist eine Passhöhe auf 1.110 m ü. A., sie liegt auf der Grenze zwischen den Gemeinden St. Stefan und Paternion in

Naßfeld

Das Naßfeld (slow.: Mokrine, ital.: Passo di Pramollo) in den Karnischen Alpen ist ein Sattel zwischen dem österreichischen Gail- und dem italienisc

Dobratsch

Der Dobratsch (auch Villacher Alpe, slowenisch: Dobrac) ist ein 2.166 m hoher Bergstock in Kärnten. Er bildet den östlichen Ausläufer der Gail
Kärnten
Zwischen Bergen und Seen findet man in Kärnten die Lebenslust der Südländer kombiniert mit der urigen Gemütlichkeit der Österreicher und dem Temperament der Slawen. Die verschiedenen Mentalitäten und die außergewöhnliche Bergwelt machen einen Urlaub in Kärnten in jeder Jahreszeit zu einem Erlebnis!

Ihre Route planen:





Hier haben Sie die Möglichkeit alle wichtigen Informationen mit Karte zu dieser Tour als kompaktes PDF herunterzuladen und auszudrucken, damit haben Sie einen perfekten Begleiter für diese Tour.

Um diese Funktion zu nutzen müssen Sie angemeldet sein.

Sie sind noch nicht registriert?
Dann können Sie sich hier kostenlos ein Konto einrichten.
Startseite Touren