| Länge der Tour |
15 km |
| Höhendifferenz |
240 m |
| Dauer |
2 h |
| Schwierigkeit |
Mittel |
| Tourencharakter |
Die Harburger Berge südlich der Elbe steigen bis auf über 120 Meter an. Radfahrer benötigen für diese Tour daher ein wenig Kondition. Als Ausgleich gibt es viel zu erleben: Kultur im Freilichtmuseum Kiekeberg und die spannende Tierwelt im Wildpark Schwarze Berge. |
| Beste Jahreszeit |
Frühling, Sommer, Herbst |
| Ausgangspunkt |
S-Bahnhof Neuwiedenthal (S3). |
| Endpunkt |
S-Bahnhof Neuwiedenthal (S3). |
| Kartentipp |
Falk Großraum-Städteatlas Hamburg, mit Lübeck und Lüneburg, 1:20000; Karte der Naturschutzgebiete Höltigbaum und Stellmoorer Tunneltal, hrsg. von der Hamburger Umweltbehörde. |
| Verkehrsanbindung |
Vom Hamburger Hauptbahnhof ohne Umsteigen mit der S-Bahn-Linie 3 erreichbar. |
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Wir verlassen die S-Bahnstation Neuwiedenthal, indem wir uns am Ende der Stufen zur Unterführung rechts herum wenden in Richtung Cuxhavener Straße, die man nach 200 Metern erreicht. Die stark befahrene Straße überquert man am besten per Ampel und radelt dazu zunächst gut 150 Meter nach links. Auf der anderen Straßenseite wieder nach rechts wenden bis km 0,78. Hier biegen wir ab in den Scharpenbargsweg. Sofort beginnt die Straße durch ein ruhiges Wohngebiet anzusteigen in die berühmten Harburger Berge, eine feste Größe unter den Mountainbikern der Hansestadt, aber auch beliebt bei Spaziergängern und gemütlichen Radwanderern. Nach 1,2 Kilometern endet der Scharpenbargsweg in
einem Rondell. Schräg links gegenüber beginnt ein Wanderweg und das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide. Auf dem Sandweg fährt man in den Wald hinein. Nach gut 100 Metern unter Birken und Kiefern rechts abbiegen und der Beschilderung »Nr. 8« folgen. Der Weg gabelt sich nach einem kleinen Anstieg erneut (km 1,48), links geht es sehr steil hinauf, rechts etwas gemäßigter. Für uns die richtige Wahl, denn auch hier gibt es kurz darauf einen schönen Ausblick über ein kleines Heidetal. Es dauert nicht lange, und der Weg wird zu einem schmalen Singletrack, der vor allem Mountainbikern Spaß machen dürfte, und fällt kurz darauf zügig ab ins Tal. Wer nicht sicher im Sattel sitzt, muss hier eventuell absteigen. Man ignoriert alle Pfade, die links und rechts abgehen, und kommt unten auf einen quer verlaufenden Weg, den man nach links einschlägt. In den Harburger Bergen scheinen nur wenige Wege gut ausgeschildert zu sein, also muss man manchmal improvisieren oder raten. Auch von diesem Weg gehen links und rechts andere ab, doch man bleibt der Hauptspur treu und sieht dann nach
einer Weile auch wieder Markierungen der Nr. 8. Eine etwas wirre Kreuzung bei km 2,35 wird geradeaus überquert. Manchmal teilt sich der Weg ganz ohne Hinweisschilder. Am sichersten ist man immer auf der am stärksten benutzten Spur. Bei km 3,12 stoßen wir auf einen größeren Sandweg,
der von rechts aus einem Wohngebiet kommt und nach links in den
Wald führt. Hier biegen wir nach links ab und stoßen bald darauf auf eine Weggabelung und eine Schranke (km 3,56). Wer es steil mag und eine eventuelle Schiebepartie nicht scheut, biegt rechts ab, wer es gemütlicher haben will, fährt geradeaus weiter und stößt später wieder auf die hier beschriebene Route. Rechts geht es hinauf in den Wald, vorbei an einem einsamen Wohnhaus und, kleinen gelb-schwarzen Wanderweg-Markierungen folgend, noch unscheinbarer weiter. An der nächsten kleinen Gabelung rechts halten und auf einen sehr steilen Anstieg vorbereiten – entweder in den kleinsten Gang schalten und ordentlich in die Pedale treten oder gleich absteigen und schieben. Am Ende des Anstiegs erreicht man einen neuen Pfad und biegt links ab, den Dreiecken folgend. Bei km 4,1 mündet der kleine Weg wieder in den breiten Fahrweg von zuvor, 200 Meter weiter biegen wir rechts ab, folgen jetzt dem Dreieck KI (KI = Kiekeberg). Durch einen sehr schönen Buchenmischwald geht es weiter bis km 5,05, wo man links abbiegt und relativ steil zu Tal rollt. Geradeaus wäre es nicht mehr besonders weit gewesen zum Zaun des Wildparks Schwarze Berge.
Wir folgen den gelben Dreiecken, bis wir bei km 5,5 auf einen größeren Waldweg stoßen und rechts abbiegen. Km 5,78: die nächste Gabelung, hier links ab, bei km 6,05 scharf rechts. An dieser Ecke stehen Tisch und Bänke für ein nettes Picknick. Auf der rechten Seite jetzt dichter, dunkler Fichtenwald. Nach einem Anstieg verlässt man bei km 6,4 den Wald und gelangt auf den Ehestorfer Heideweg. Links ab geht es durch die kleine, ruhige Siedlung mit Einfamilienhäusern. An der nächsten Kreuzung nach 200 Metern rollen wir rechts in die Straße Am Wildpark und erreichen nach weiteren 200 Metern (km 6,8) einen nach links abzweigenden Schotterweg zum Freilichtmuseum Kiekeberg. Geradeaus sind es von hier noch 100 Meter bis zum Haupteingang des Wildparks Schwarze Berge. Der Schotterweg führt zwischen Feldern entlang und setzt sich in der Straße Am Kiekeberg fort. Bei km 7,45 liegt dort am Hang das Gasthaus Am Kiekeberg für eine Einkehr. Wenig später sieht man rechter Hand auch schon die ersten Gebäude des Freilichtmuseums. Bei km 7,68 geht links ein Weg zwischen Wiesen und Feldern und Pferdekoppeln in Richtung Hausbruch ab. Diesem folgen wir nach Besuch des Museums, dessen Haupteingang 200 Meter weiter voraus liegt. Wieder fahren wir einem gelben Dreieck mit schwarzem Rand nach, passieren nach 300 Metern eine Wegschranke und biegen rechts ab, überqueren an der Hauptstraße in Ehestorf die Kreuzung geradeaus und fahren in den Harburger Stadtweg ein. Man befindet sich jetzt auf dem Fernradweg Hamburg–Bremen (den man auch direkt vom Haupteingang des Museums nehmen könnte). Bei km 8,3 rollt man auf dem Radweg links am Gasthof Meyers Linde vorbei in den Wald und dann leicht rechts einen netten asphaltierten Berg hinab. Ein toller Buchenwald saust an uns vorbei, bis wir irgendwann den tiefsten Punkt erreicht haben und wieder kräftig in die Pedale treten müssen, um den nun folgenden Anstieg zu meistern. Oben kommt man an eine Straße (km 9,41) und biegt links ab, dem Hinweisschild »Fernradweg **–Bremen« folgend, bis es nach 200 Metern wieder scharf links zurück in den Wald geht. Nach 100 Metern passiert man eine Schranke und rollt hinein in den Erholungswald »Haake«. Der Wald hat sogar eine historische Vergangenheit: Großsteingräber der Jungsteinzeit, Grabhügel der Bronzezeit und Siedlungsreste weisen auf eine vorgeschichtliche Besiedelung hin. Geradeaus geht es in den schönen Buchenmischwald hinein, dem gelb-schwarzen Pfeil mit den Buchstaben HB in Richtung Hausbruch folgend, auf einem schönen, breiten Sandweg.
Nach knapp 3 Kilometern (km 12,31) erreichen wir eine Kreuzung im Wald, von der wir links abschwenken in Richtung Mehrendiels-Grund/
Hausbruch. Es folgt eine sehr schöne Abfahrt, auf der man nur auf eine quer verlaufende, betonierte Wasserrinne gleich zu Beginn achten muss (und natürlich auf Fußgänger und andere Radler). Bei km 13,32 an der
Gabelung rechts halten und nach 80 Metern wieder links ab. Bei km 13,5 überqueren wir eine asphaltierte Straße und fahren drüben noch ein kleines Stück durch den Wald, bis wir nach 200 Metern am Ehestorfer Heuweg stehen (km 13,7). Diesen überqueren wir und fahren gegenüber in den Bredenbergsweg ein, eine 30er-Zone im Wohngebiet. Nach weiteren 200 Metern (km 13,9) rechts ab in den Ulenweg. Das Viertel ist recht hübsch, ruhig, bewaldet und mit vielen großen Einzelhäusern auf zum Teil imposanten Grundstücken. Wir erreichen ein Rondell (km 14,26) und wählen einen schmalen Sandweg, der zwischen zwei Grundstücken rechts ab und einen Hang hinabführt. Unten (km 14,52) stehen wir am Talweg und wenden uns nach rechts. Nach 570 Metern erreichen wir wieder die Cuxhavener Straße, biegen links ab und überqueren auf dem Weg zur S-Bahn die breite Straße wieder an der gleichen Ampel, die wir noch vom Morgen kennen. Nach insgesamt 15,5 Kilometern stehen wir wieder in der Unterführung der S-Bahn-Station Neuwiedenthal.
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Diese und weitere Touren finden Sie in folgendem Buch:
Hamburg und Umgebung
Hamburg ist die grünste Metropole Deutschlands und hat Radfahrern einiges zu bieten: Der Hafen, die Alster und die Elbvororte sind ebenso eine Entdeckungsradtour wert wie das Umland der Hansestadt: Tagestouren nach Lübeck, Lauenburg oder Glücksstadt, gemütliche Nachmittagsrunden zu Badeseen oder Fahrten durch das Alte Land, den Sachsenwald, die Vier- und Marschlande und die Harburger Berge... mit diesem praktischen Radführer bleibt kein Tourenwunsch unerfüllt.
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Im südlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns breitet sich ein herrliches Seengebiet aus. Über tausend große und kleine Gewässer reihen sich zwischen dem Schweriner See im Westen und dem Tollensee im Osten aneinander. Im Zentrum des Nationalparks liegt die Müritz. Die einzigartige Seenplatte lädt zur Erkundung »per pedale« ein. Idyllische Kleinstädte, sehenswerte Dörfer und malerische Badestrände und viel Natur laden den Radler zum Verweilen ein.
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Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, sich im Kanu durch unberührte Flusslandschaften treiben zu lassen? Michael Hennemann präsentiert in seinem Kanuführer Deutschlands schönste Touren zum Sofort-Lospaddeln. Die wichtigsten Kanuvermieter und die besten Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten findet man in diesem Buch genauso wie Hinweise zu Sehenswürdigkeiten und Angaben zur Schwierigkeit der Tour – ein verlässlicher Begleiter auf jeder Tour.
Infos:
Das Freilichtmuseum Kiekeberg liegt am Fuße des 127 Meter hohen Kiekebergs nur unweit des Wildparks Schwarze Berge und lässt die Geschichte des 16.–19. Jahrhunderts wieder lebendig werden. Als Besucher wandelt man auf dem 12 Hektar großen Freigelände zwischen 28 historischen Gebäuden aus der Region der Winser Marsch und der nördlichen Lüneburger Heide herum. Handwerksmeister zeigen beim Schmieden, Drechseln, Weben, Bierbrauen und anderen traditionellen Tätigkeiten, wie früher gearbeitet wurde. An vielen Aktionstagen werden typische Veranstaltungen vom Schlachtfest über die Käsemesse und den Traktorentreff bis hin zum historischen Jahrmarkt nachgestellt. 1992 erhielt das Museum für seine lebendige Präsentation von Kultur und Geschichte den Niedersächsischen Museumspreis. Das Museum ist ganzjährig geöffnet, März–Oktober Di–Fr 9–17 Uhr, Sa/So 10–18 Uhr, Mo Ruhetag. Infos: Tel. 040/7901760, Internet: www.kiekeberg-museum.de Safari-Feeling in heimischen Gefilden mit hier lebenden Tierarten kommt ganz sicher im Wildpark Schwarze Berge auf. Dort können Sie Hirsche und Rehe sehen, Waschbären, Marder, Füchse, Heidschnucken, Wildschweine, unzählige Vogelarten und vieles mehr. Der Park ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, und für Kinder ist besonders das Streichelgehege ein Erlebnis (täglich geöffnet November–März 9–17 Uhr, April–Oktober 8–18 Uhr). Infos: Tel. 040/7964233, Internet: www.wildpark-schwarze-berge.de
Sehenswertes:
Harburger Berge, Wildpark Schwarze Berge, Freilichtmuseum Kiekeberg.
Hot-Spots in der Nähe:
Der Litberg ist mit 65 m über NN die höchste Erhebung im Landkreis Stade. Er liegt ca. 2,5 Kilometer südlich von Beckdorf in der Gemeinde Sauensiek
Hamburg
Lifestyle am Wasser. Mit ihrem Flair und maritimen Charme zählt Hamburg zu den schönsten Städten Deutschlands. Das »Tor zur Welt« – wie die Hafenstadt an der Elbe auch oft genannt wird – bietet seinen Gästen Stadtleben pur, mit einmaligen Shopping-, Kultur-, aber auch Naturerlebnissen.
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