| Länge der Tour |
22 km |
| Höhendifferenz |
254 m |
| Dauer |
3 h |
| Schwierigkeit |
Mittel |
| Tourencharakter |
Neben den Harburger Bergen haben Mountainbiker im Sachsenwald ein zweites kleines Paradies mit einem traumhaften Trail entlang der Bille gefunden. Doch auch Radler, die es etwas weniger sportlich mögen, sind hier ziemlich gut aufgehoben. |
| Beste Jahreszeit |
Frühling, Sommer, Herbst |
| Ausgangspunkt |
S-Bahn-Station Aumühle (S21). |
| Endpunkt |
S-Bahn-Station Aumühle (S21). |
| Kartentipp |
Falk Großraum-Städteatlas Hamburg, mit Lübeck und Lüneburg, 1:20000. |
| Verkehrsanbindung |
Zum/vom Start-/Endpunkt jeweils einfache S-Bahn-Verbindung mit der S21 vom Hamburger Hauptbahnhof. |
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Wir beginnen unsere Tour am S-Bahnhof von Aumühle und wenden uns oben, auf der über die Gleise führenden Brücke nach rechts. Wir rollen runter zur Schönningstedter Straße, überqueren sie an der Ampel und wenden uns drüben nach links. Vorbei am Ristorante Italia auf der rechten Seite, biegen wir bei km 0,33 rechts ab. Wir radeln einen kleinen Hang hinunter und vorbei an der Fürst-Bismarck-Mühle, einem Restaurant und Hotel, über eine kleine Brücke am Mühlenteich. Eine Kopfsteinpflasterstraße führt jetzt leicht nach links weg und bergan in den Sachsenwald. Schon bei km 0,55 biegen wir links ab von der Kopfsteinpflasterstraße auf einen etwas schmaleren Sandweg. Für gut 300 Meter begleitet uns auf der linken Seite des Weges ein Maschendrahtzaun. Bei km 0,85 knickt er links weg, wir folgen ihm auf einem unscheinbaren Pfad in den Wald. Ein kurzes Stück geht es recht steil bergab, dann entspannt weiter bis zum Fluss Bille, den wir nach 1,1 Kilometern erreichen. Dort richten wir den Lenker nach rechts und folgen dem Flussverlauf stromaufwärts. Auf einem wunderschönen, schmalen Weg geht es jetzt etwas oberhalb der Bille durch den Wald. Im Herbst, wenn viel Laub auf dem Waldboden liegt, kann es schon mal vorkommen, dass man den Weg nicht so richtig findet, aber normalerweise ist das kein Problem. Ein gelbschwarzes Dreieck, eine »1« und eine »3« markieren den Pfad, und es gibt keinen besseren Wegweiser als die Bille selbst. Wir sind jetzt unterwegs im Naturschutzgebiet Billetal (siehe Infokasten) und sollten uns daher möglichst ruhig verhalten und auf den markierten Wegen bleiben. Zwischen überwiegend Fichten, Eichen und Buchen schlängelt sich der Weg, oft auch nur ein schmaler Pfad, zwischen den Bäumen hindurch über knorrige Wurzeln, die uns kräftig durchrütteln. Bei km 2,53 erreichen wir einen quer verlaufenden Forstweg. Links führt eine Brücke über die Bille. Wir überqueren den Weg leicht nach links und fahren hinab auf das Niveau der Bille, unseren Wegmarkierungen – ab hier allerdings nur noch der »1« – weiter folgend. Der Trail gewinnt an Höhe und führt bald darauf nah am oberen Rand eines Steilufers am Fluss entlang. Km 3,08: Wir queren den nächsten Forstweg, der links über eine Steinbrücke zu einigen Häusern führt. Auch diesmal geht es für uns weiter geradeaus auf dem Weg Nr. 1. Immer mal wieder führen einzelne Wege und Pfade von unserer Route ab – wir ignorieren sie und bleiben möglichst nah am Fluss. Nach 4,4 Kilometern – von rechts mündet ein etwas breiterer Forstweg – biegen wir ausnahmsweise einmal links ab von unserer »1«, um der Bille treu zu bleiben. Nach einer kurzen steilen, gewundenen Passage geht es auf besserem Pfad nahe des Wassers weiter. Und schon nach 500 Metern vereint sich unser unmarkierter Weg wieder mit der »1«. Das geht so weiter, bis wir bei km 5,35 einen nächsten Forstweg, der quer zur unserer Pfadrichtung verläuft, erreichen. Links geht es wieder auf einer Brücke über die Bille, rechts auf Kopfsteinpflaster den Talhang leicht ansteigend hinauf. Wir biegen rechts ab, um schon nach etwa 70 Metern links abzuzweigen auf einen mit einem weißen »X« markierten Weg. Ab jetzt sind wir nicht nur auf dem schönen Bille-Wanderweg unterwegs, sondern auch auf dem Europäischen Fernwanderweg von der Nordsee zum Mittelmeer. Der neue Weg führt vielleicht 200 Meter über eine Lichtung, dann wieder heran an die Bille und durch einen etwas lichteren Wald vorwärts. Wir richten nun unsere Aufmerksamkeit, neben dem Weg und seinen möglichen Hindernissen, vor allem auf das »X«. Teilweise sind wir auf einem natürlichen Baumslalom unterwegs, der Weg schlängelt sich schmal links und rechts, mal hoch und runter wunderbar durch den Wald. Wer hier ernsthaft biken will, sollte seinen Helm nicht vergessen. Bei km 7,35 geht es steil am Hang in eine kleine Senke hinab, durch die ein Bach zur Bille fließt. Wir überqueren ihn über eine kleine Brücke und versuchen drüben, den steilen, wurzelüberzogenen Hang hinaufzukommen. Besonders nachdem es geregnet hat, kann sich das schwierig gestalten. Die lärmende Autobahn A24 unterqueren wir bei km 7,75 und gelangen 200 Meter weiter an die hier ausnahmsweise einmal quer zu unserer Richtung strömende Bille. Wir biegen rechts ab in Richtung Witzhave und verlassen gleich darauf (km 7,99) den größeren Forstweg nach links auf einem schmalen Pfad unmittelbar am Wasser, der das »X« trägt. Bei km 8,07 zweigt unser Weg noch einmal nach links weg und schlängelt sich von km 8,2 bis km 8,6 zwischen dem Fluss links und einer eingezäunten Schonung rechts ganz wunderbar durch den Wald.
Bei km 8,8 geht es steil in eine schlammige Senke hinab, die wir, über
einen Baumstamm balancierend, überqueren. Kurz danach wird der Weg wieder etwas breiter, und man kann für eine Weile etwas entspannter radeln bis km 9,47, wo, je nach dem Regenaufkommen der letzten Tage, eventuell der nächste Matschgraben überwunden werden muss. Bei km 10,03 erreichen wir – nach einer schmalen Passage an einem Zaun entlang – einen quer verlaufenden, breiteren Waldweg. Hier biegen wir links ab, um dem Verlauf der Bille und dem »X« treu zu bleiben. Mal geht es schmaler, mal breiter, mal auf festerem Boden, mal eher matschig voran, bis wir bei km 11,2 einen Hang erklimmen, der nach einer Rechtskurve oben eine Straße gegenüber einem umzäunten Grundstück und Einfamilienhaus erreicht. Das »X« des Fernwanderwegs weist nach rechts, und wir folgen ihm. Ab hier dürfen leider auch wieder Autos fahren. Nach einer Linkskurve gibt es beiderseits der Straße nur noch vereinzelt Wald, stattdessen Pferdekoppeln und Wiesen. Ab km 12 ist der Weg, der in die Straße Langenstücken übergeht, zumindest teilweise befestigt, ab km 12,25 komplett asphaltiert. Bei km 12,63 stehen wir an der quer verlaufenden Sachsenwaldstraße in Rotenbek, einem Ortsteil von Kuddewörde. Unser Weg zurück nach Aumühle geht rechts ab, für eine nette Einkehrmöglichkeit wenden wir uns aber vorerst nach links. Nach 500 Metern biegen wir an einer Kreuzung (rechts Bäckerei/Konditorei) links in die Lauenburger Straße ab. Wenig später überqueren wir dann die Bille an der Grander Mühle (hier auch Restaurant-Hotel Grander Mühle) und passieren das Ortsschild von Grande. Geradeaus weiter erreichen wir bei km 13,53 den Grander Katenschinkenshop, einen Schinken- und Wurstladen (eigene Räucherei) und leckeren Schnellimbiss. Gesättigt radeln wir auf dem gleichen Weg zurück bis an die Kreuzung Sachsenwaldstraße/Langenstücken und fahren nun (km 14,43) geradeaus weiter in Richtung Friedrichsruh. Wir verlassen den Ort Kuddewörde bei km 15,3 und fahren auf einer netten Straße (die allerdings leider über keinen Radweg verfügt) in den Sachsenwald zurück. Bei km 16,5 unterqueren wir erneut die Autobahnbrücke der A24, diesmal in die andere Richtung. Die Straße führt leicht hügelig durch einen dichten Buchenmischwald, links und rechts gehen immer wieder Forstwege ab. Normalerweise ist nicht zu viel los auf dieser Verbindungsstraße, nur am Wochenende nimmt der Verkehr zu. Dann ist doppelte Vorsicht geboten, zumal hier scheinbar gerne schnell gefahren wird. Bei km 20,58 beginnt sich die Straße bergab zu schlängeln, und 200 Meter weiter passieren wir das Ortsschild von Friedrichsruh. In einer Links-rechts-Kurve geht es in den Ort hinein, bei km 20,88 links hoch zum Restaurant Forsthaus Friedrichsruh und 100 Meter weiter rechts ab in die Straße Am Museum. Links liegt das Bismarck-Museum. Wir fahren weiter geradeaus bis an die Bahngleise am Ende dieses leichten Anstiegs und biegen oben um 90 Grad rechts ab zum Schmetterlingsgarten von Friedrichsruh. Bei km 21,48 biegen wir noch einmal rechts ab in die Straße Am Schlossteich und stehen 200 Meter weiter an einer T-Kreuzung. Hier geht es rechts ab zum Garten der Schmetterlinge (100 m; siehe Infokasten) und links weg auf einem Sandweg, dem Radwanderrundweg Nr. 6/8 in Richtung Aumühle (km 21,68). Weiter nach Aumühle überqueren wir nach 350 Metern den Bach Schwarze Aue auf einer Holzbrücke. Der Weg führt durch den Wald und ist schön breit, sodass man gut nebeneinander herfahren kann. Die Bahnstrecke verläuft links parallel. Bei km 22,4 gabelt sich der Weg, wir biegen auf den Radrundweg Nr. 6 links ab, fahren einen kleinen Berg hinunter und überqueren bei km 22,46 die Schwarze Aue ein weiteres Mal. Nun am linken Ufer unterwegs, fahren wir am Lokschuppen Aumühle vorbei, einem Eisenbahn-Museum (km 22,53; Infos: www.lokschuppen-aumuehle.de), halten uns an der nächsten Gabelung links und erreichen bei km 23,03 die Straße Am Mühlenteich.Rechts geht es zum Restaurant Waldesruh am See und links hoch zum Bahnhof. Dorthin biegen wir ab, erreichen die quer verlaufende Alte Schulstraße, überqueren sie gleich rechts an der Ampel und fahren drüben die kleine Auffahrt zum Bahnhof hinauf. Nach 23,17 Kilometern stehen wir wieder oben auf der Brücke über dem Bahnhof von Aumühle.
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Diese und weitere Touren finden Sie in folgendem Buch:
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