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Zum Puntleider See

Der Puntleider See liegt inmitten eines Felsbeckens, das von herrlichen Zirbenwäldern umgeben ist. Malerischer Bergsee im Eisacktal.

Mittelschwere Wanderung auf Wald- und Bergsteigen sowie Forstwegen im Puntleider Tal; der Übergang zur Sulzen Alm setzt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus, weil der Pfad stets durch steile, abschüssige Gras- und Waldhänge verläuft, jedoch ohne ausgesetzte Passagen (Autor: Peter Mertz)
Wandern Sommer Herbst
Länge der Tour 12 km
Höhendifferenz 1280 m
Dauer 4 h
Schwierigkeit Mittel
Tourencharakter Die Anfahrt zum Ausgangspunkt und die erste Gehstunde lassen nicht auf das äußerst reizvolle Ziel schließen, das diese Wanderung so eindrucksvoll macht: der Puntleider See. Der einsame Bergsee, der nur über Wald- und Bergpfade zu erreichen ist, liegt malerisch in einer Wanne, die zu drei viertel von schroffen Bergen umrahmt wird. Die Ufer hingegen werden von sanften Lärchenwäldern und Alpenrosenfluren umgeben, die im Juni ihre farbenprächtige Blüte entwickeln. Der See liegt auf einer Höhe von 1847 Meter, ist 230 Meter lang, 130 Meter breit und etwa 10 Meter tief. An der Südseite strömt in den See ein Quellbach, der einen breiten Schuttfächer ausgeworfen hat. Das helle Granitgestein der umgebenden Berge wie Schönjoch (2383 m), Sulzspitze (2572 m) oder Tatschspitze (2526 m) kontrastiert zu dem saftig grünen Waldgürtel, der sich im September orange zu verfärben beginnt. Die Gipfel gehören zum Gebirgszug des Sarntaler Ostkamms. Am Weg zum See passieren wir einen herrlichen Zirbenwald, durch den die Blicke nach Osten weit zu den Gipfeln der Geißlergruppe fällt. All diese Gegebenheiten machen den Puntleider See zu einem der reizvollsten Gebirgsgewässer Südtirols.

Der Ausgangspunkt liegt zwischen Mauls und Mittewald im oberen Eisacktal, wo die Bergflanken sehr eng zusammenstehen und nur Platz für Flussbett, Eisenbahn, Autobahn und Staatsstraße lassen. Von vergangenen Zeiten zeugt ein römischer Meilenstein des Septimus Severus (um 210 n. Chr.), der nahe von Mauls gefunden wurde.

Vom Parkplatz oberhalb von Grasstein folgen wir der anfangs asphaltierten Almstraße, biegen nach einem alten Bauernhof in einer Spitzkehre nach rechts und anschließend beim Abzweig eines Forstwegs nach links. Nur wenige Meter hinter der Schranke steigt nach links ein mit Wegweiser markierter Pfad steil in den Wald hinauf. Es handelt sich um den alten Almsteig, der steil – teilweise muss man Passagen in Kauf nehmen, die in der Falllinie verlaufen –, aber auf kürzestem Weg zur Puntleider Alm hinaufführt. Ab und zu wandern wir über befestigte Wegstücke, die einem alten Saumpfad gleichen. Nach 30 Minuten Steilanstieg erlaubt die Lichtung mit dem Puntleiderhof (1170 m) eine kurze Verschnaufpause, zuvor haben wir einen Bachgraben mit Brücke und Quelle durchlaufen. Nach dem Hof queren wir mehrmals die neue Almstraße, auf der man zwar mit bequemerer Steigung, aber wesentlich höherem Zeitbedarf zur Alm hinaufgelangen kann. Ohne Abzweigungsmöglichkeit steigen wir in einer weiteren Stunde zur Puntleider Alm (1777 m) auf. Die Sennen dieser renovierten Almhütten versorgen im Sommer das Vieh. Hier haben wir fast den gesamten Anstieg hinter uns gebracht. Zum See benützen wir den fast promenadeartigen Waldpfad, der durch Zirbenwald fast eben in südlicher Richtung zum Puntleider See führt. Ein letzter kurzer Anstieg bringt uns zu einem Aussichtsfelsen am östlichen Seeufer, von wo aus wir die herrliche Lage dieses Gewässers bewundern können. Der See lässt sich auf einem schmalen Pfad umrunden, die besten Lagerplätze befinden sich an der Westseite.
Beste Jahreszeit Sommer, Herbst
Ausgangspunkt Parkplatz westlich von Grasstein (900 m) auf halber Strecke zwischen Sterzing und Brixen
Endpunkt Wie Ausgangspunkt
Kartentipp Freytag & Berndt Wanderkarte 1:50000, Blatt WKS 4 (Sterzing)
Verkehrsanbindung Von Sterzing oder Brixen auf der Brenner-Staatsstraße SS 12 bis zur Abzweigung nach Grasstein nordwestlich der »Sachsenklemme«, von hier auf schmaler Nebenstraße nach Grasstein und noch etwa 2 km den bewaldeten Hang hinauf zum Parkplatz am Beginn der Almstraße Busverbindungen von Sterzing und Brixen bis Mauls, die Strecke bis zum Parkplatz muss zu Fuß zurückgelegt werden
Einkehrtipp Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit; Gasthaus in Mauls an der Brenner-Staatsstraße
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Zum Schönjochsattel und zur Sulzenalm.
Über den Sattel des Schönjochs zur Sulzenalm und weiter durchs Puntleider Tal zurückzukehren, sollte nur von erfahrenen Wanderern gewagt werden, während die Route zum See selbst von jedermann bewältigt werden kann. Der etwas undeutliche Pfad führt vom östlichen Seeufer zuerst durch eine enge und sehr steile Felsrinne über mehr als 200 Höhenmeter zum Sattel des Schönjochkamms hinauf, wobei wir etliche Male die Hände zu Hilfe nehmen müssen. Am Sattel steigen wir noch ein wenig bergan und queren danach mit leichtem Auf und Ab auf einem schmalen Pfad die abschüssigen Wiesen- und Legföhrenhänge. Nach 45 Minuten steigen wir über Karstufen zur verfallenen Sulzenalm hinab, von wo der Weg durch Grünerlen und Legföhren in den Talschluss des Puntleider Tals führt. Die letzte Passage der Rundtour verläuft auf einem stets abwärts führenden Forstweg durchs Puntleider Tal, ehe wir nach dem Weiler Puntleid und einem Wasserfall auf den Abzweig treffen, bei dem wir vier Stunden zuvor auf den Almsteig gewechselt waren. Zurück zum Parkplatz geht es über den bekannten, asphaltierten Wirtschaftsweg.

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