Über die Schlossinsel zur Müggelspree Vom S-Bahnhof Köpenick gehen wir die Bahnhofstraße entlang und an der Lindenstraße nach links. Wir überqueren die Spree auf der Dammbrücke und folgen der Straße Alt Köpenick geradeaus am Rathaus vorbei bis zur Schlossinsel. Hier lohnt sich ein Rundgang am Ufer der Dahme und ein Besuch des Schlosses, ein Juwel der Berliner Baukunst. Wir überqueren die Schlossbrücke, wenden uns nach rechts (Markierung roter Querstrich) und gehen die Müggelheimer Straße weiter, bis links die Amtsstraße abzweigt (Wegweiser Altstadt). Der Amtsstraße folgen wir nur einige Meter und dort, wo sie einen Linksbogen macht, gehen wir geradeaus weiter. Wir kommen direkt zum Ufer der Müggelspree und biegen nach rechts ab. Es folgt ein schöner Uferweg, auf der gegenüberliegenden Seite reihen sich am Ufer kleine Gärten und Häuser, als Klein Venedig bekannt. Unser Weg mündet über eine Treppe auf die Wendenschlossstraße. Hier wenden wir uns nach links, überqueren die Salvador-Allende-Straße und halten uns wieder links, um an das Ufer der Müggelspree zu kommen. Dort wandern wir nach rechts und folgen dem schönen Uferweg durch Kiefernwald, der mit Laubgehölzen durchmischt ist. Mehrere Badestellen laden zur Rast ein, bevor der Kiefernwald von Laubmischwald mit Birken, Ahornen, Eichen und Akazien abgelöst wird. Zahlreiche Boote beleben diese stark befahrene Wasserstraße, die sich in Friedrichshagen an einer sehr engen Stelle mit dem Müggelsee verbindet. An dieser Stelle befindet sich ein Spreetunnel, an dem wir auf unserem Wanderweg das Ufer des Müggelsees erreichen. Hier halten wir uns links, gehen durch den Spreetunnel und wandern bis zum Müggelseedamm.Variante: Vom Müggelseedamm erreicht man den S-Bahnhof Friedrichshagen in 20Minuten.Am Ufer des Müggelsees entlang Wir wenden uns nach dem Spreetunnel nach rechts und folgen dem Bölschewanderweg (Markierung grüner Querstrich). Bei der Straßenbahnhaltestelle Bruno-Wille-Straße bietet sich die Gelegenheit, von einem kleinen Sitzplatz aus den Schiffsverkehr auf dem Müggelsee zu beobachten. Wir kommen am einstigen Wohnhaus von Wilhelm Bölsche (1861–1939) vorbei, der zusammen mit Bruno Wille Gründer des Friedrichshagener Dichterkreises war, zu dem auch Heinrich und Julis Hart, Erich Mühsam und Knut Hamsun gehörten. Unser Weg führt an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 60 vorbei zum riesigen Gelände des Wasserwerkes Friedrichshagen, das sich zu beiden Seiten der Straße erstreckt. Lohnend ist hier auf jeden Fall ein Besuch des Museums im Wasserwerk (geöffnet Di–Fr 10–16Uhr, So, feiertags 10–17Uhr, vom 1. November bis 28. Februar eine Stunde früher geschlossen), bevor es zunächst weiter dem Fuß-Radweg neben der Straße folgend weitergeht. Er mündet auf einen festen Sandweg und schwenkt dann in den Wald. Wir kommen nach wenigen Minuten zu einer kleinen Badestelle am Müggelsee und bleiben auf dem Uferweg (Markierung grüner Querstrich). An einigen Bänken vorbei wandern wir an einer Art Hochufer entlang. In Abständen bieten kleine Treppen die Möglichkeit, zu den Badestellen mit kleinen Sandstränden abzusteigen. Wir kommen zum Gelände des Jugenddorfes Müggelsee, das wir umgehen müssen. Neben der Straße Fürstenwalder Damm erreichen wir nach kurzem Weg den Eingang des Strandbades Müggelsee.Wir gehen durch das Eingangstor des Strandbades Müggelssee und folgen dem Weg entlang dem Seeufer nach links, wo sich die Surf- und Segelschule Müggelsee sowie ein Strandcafé befinden. Hier führt der Weg wieder aus der Anlage heraus auf den Fuß-Radweg neben der Straße. Nach rechts kommen wir zum Schild »Revierförsterei Müggelsee«, verlassen den Weg an der Straße und folgen dem befestigten Weg zur Revierförsterei Müggelsee. Der Weg führt uns zurück zum Fürstenwalder Damm und in wenigen Minuten sind wir an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 61 bei der Gaststätte Waldschänke.Zum S-Bahnhof Rahnsdorf Bei der Endhaltestelle der Straßenbahn 61 halten wir uns links und folgen nach wenigen Metern dem Waldweg nach rechts (Markierung grüner Querstrich). An der folgenden Gabelung wählen wir den rechten Weg und wandern am Rahnsdorfer Rückhaltebecken, einem Staubecken des Fredersdorfer Mühlenfließ, entlang, wenden uns dann nach links und erreichen auf einem schönen Waldweg die Straße nach Fichtenau. Diese überqueren wir und gelangen auf dem parallel führenden Fußweg in 30Minuten zum nahen S-Bahnhof Rahnsdorf.Schloss Köpenick Theodor Fontane erwähnt in seinen »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« auch das Schloss Köpenick und beschreibt unter anderem den Wappensaal. Er ist zweifellos der schönste und prachtvollste Raum des Schlosses, das zwischen 1677 und 1681 von dem holländischen Architekten und Maler Rutger van Langenfeld als barocker Bau mit holländischen Stilelementen als Residenz und Lustschloss für den Kurprinzen und spä-teren König FriedrichI. geschaffen wurde. Nach umfangreichen Restaurierungen ist das Schloss seit Frühjahr 2004 wieder geöffnet.
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Diese und weitere Touren finden Sie in folgendem Buch:
Genusswandern
Berlin und Umgebung
Tassilo Wengel
Genusswandern Berlin und Umgebung
Stadtspaziergänge, Badeseen und Schlösser
19.95 €
35 abwechslungsreiche Wanderungen, von der historische Stadtmitte bis zu reizvollen märkischen Dörfern. Mit zahlreichen Tipps zu Kultur und Kulinaria.
144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung
Weitere Buchtipps für diese Region:
Mark Brandenburg mit Spreewald
Wandern in der Mark Brandenburg ist totaler Naturgenuss pur. Von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, ist diese Kulturlandschaft einmalig in Europa. Gelbe Rapsfelder, blühende Obstbäume und kilometerlange Alleen laden zum Wandern geradezu ein. Zur abwechslungsreichen Landschaft gehört auch ein über 1000 km langes Wassernetz. Romantische Kahntouren auf der Spree und der Genuss der Spreewaldgurken sind die Highlight seines Wanderausflugs.
Berlin und Umgebung
Tassilo Wengel
Bruckmanns Radführer Berlin und Umgebung
14.95 €
Bruckmanns Radführer »Berlin und Umgebung« zeigt die schönsten, berühmtesten und eher unbekannten Ecken der Hauptstadt und des Brandenburger Umlandes.
192 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Format 12,0 x 18,5 cm, Spiralbindung
Berlin und Umgebung
Berlin ist mit seiner wald- und wasserreichen Umgebung ein reizvolles Wandergebiet. Neben Spaziergängen auf kulturhistorischen Pfaden in Berlin und Potsdam verlocken schöne Touren durch Wälder, Wiesen und gelbe Rapsfelder sowie entlang der Wasserstraßen von Havel und Spree. Zu den Highlights gehören Fahrten mit komfortablen Schiffen durch die Berliner Innenstadt, nach Potsdam sowie Wanderungen durch die brandenburgische Landschaft.
Die schönsten Tagesausflüge rund um Berlin
Berlins Umgebung bietet all das, was man in der Millionenstadt vermisst – unberührte Natur, idyllische Seen, malerische Dörfer, historische Stadtkerne. Naturbelassene Idylle erwartet den Wanderer im Nieplitzer Urstromtal, Technikbegeisterte kommen im Schiffshebewerk Niederfinow voll auf ihre Kosten und wer eher den schönen Künsten zugetan ist, kann im Naturpark Stechlin auf Fontanes Spuren wandeln. Grund genug, die Stadtgrenzen sooft wie möglich hinter sich zu lassen und Ausflüge ins Umland zu unternehmen.
Oder-Neiße-Radweg
Im tschechischen Iser-Gebirge entspringt die Neiße als schmales Bächlein, bei Ratzdorf fließt sie in die Oder und bei Usedom ergießt sich die als mächtiger Strom in die Ostsee. Auf über 660 Kilometern führt der Oder-Neiße-Radweg durch einsame naturbelassene Landschaften und historische Städte wie Görlitz und Zittau. Unterwegs bieten sich immer wieder Abstecher nach Tschechien und Polen an. In 12 Tagesetappen wird die gesamte Strecke detailliert beschrieben.
Die schönsten Kanutouren in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern ist ein Paradies für Wasserwanderer. Denn die Mecklenburgische Seenplatte und unzählige miteinander verbundene Wasserläufe zwischen der Ostseeküste und Brandenburg bieten Tourenmöglichkeiten für mehr als einen Urlaub. Dieser Freizeitführer enthält alle Informationen zu mehr als 400 Paddelkilometern – von der Tagestour bis zum Wochentrip auf Seen, Flüssen und Kanälen. Und das Beste: Unzählige Touren sind miteinander kombinierbar.
Leichte Wanderungen in Ostdeutschland
Die 40 schönsten Tal- und Höhenwanderungen zu herausragenden Natur- und Kulturzielen in Ostdeutschland präsentiert Bernhard Pollmann in einer Auswahl für Genusswanderer und Familien mit Kindern. In den abwechslungsreichen Landschaften vom Erzgebirgskamm bis zu den Kreidefelsen auf Rügen stehen dabei gut ausgeschilderte und eher leichte Wanderwege im Vordergrund. Überall führen sie zu den Highlights der Region.
Mecklenburgische Seenplatte
Im südlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns breitet sich ein herrliches Seengebiet aus. Über tausend große und kleine Gewässer reihen sich zwischen dem Schweriner See im Westen und dem Tollensee im Osten aneinander. Im Zentrum des Nationalparks liegt die Müritz. Die einzigartige Seenplatte lädt zur Erkundung »per pedale« ein. Idyllische Kleinstädte, sehenswerte Dörfer und malerische Badestrände und viel Natur laden den Radler zum Verweilen ein.
Genusswandern Sächsische Schweiz
Die Sächsische Schweiz mit ihren zahlreichen Aussichtsgipfeln gehört zu den schönsten Landschaften Deutschlands: Gut markierte Wanderwege laden am tafelartigen Lilienstein, der Festung Königstein, den bizarren Schrammsteinen oder den berühmten Felsen der Bastei zum Besuch ein. Tassilo Wengel stellt die 35 schönsten Wanderungen der Region vor und verrät auch, wo sich die schmackhafte sächsische Küche mit einem Bier besonders angenehm genießen lässt.
Tipps:
Ratskeller in Köpenick
Das berühmte Rathaus von Köpenick – bekannt durch den »Hauptmann von Köpenick« –
beherbergt den historischen Ratskeller. Anfang der 1990er Jahre restauriert, weht seitdem ein frischer Wind im alten Gemäuer. Im großen Gewölbeschankraum steht die »Zwanzigratsherrentafel«, ein 5,20m langer Holztisch, an dem ebenso wie an zahlreichen anderen Tischen original Berliner Küche serviert wird. Dazu gehört auch das Leibgericht des »Hauptmanns von Köpenick«, alias Wilhelm Voigt, nämlich eine auf Buchenspänen heiß geräucherte Schweinshaxe mit deftigem Kraut und Erdäpfeln. Außerdem gibt es unter anderem Anna Grothes Frikassee vom Huhn nach dem Rezept der ersten Wirtin im Ratskeller von 1905,
Königsberger Klopse in Kaperntunke, Berliner Bulette mit Letschogemüse, ofenfrischen Lachsstrudel auf Hummersamtsoße oder Filet vom Havelzander an Krebssoße.
Hot-Spots in der Nähe:
Die Müggelberge sind ein bewaldeter Hügelzug mit Höhen bis zu 114,7 Meter über NHN [1] im Südosten Berlins im Bezirk Treptow-Köpenick. Sie
Der Kienberg (Bildmitte) von den Ahrensfelder Bergen aus gesehen.
Die Ahrensfelder Berge sind Erhebungen im nordöstlichen Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf (alter Bezirk Marzahn). Sie sind nach dem Ort Ahrensfelde
Die frühere Oderbruchkippe, der heutige Volkspark Prenzlauer Berg, ist eine circa 29 ha große Parkanlage am östlichen Rand des Stadtbezirkes Berlin
Der Marderberg ist eine Erhebung im Berliner Ortsteil Stadtrandsiedlung Malchow. Er ist nördlich der Kleingartenkolonie Märchenland inmitten von Fel
Der Kreuzberg ist ein 66 Meter hoher Hügel im nach ihm benannten Berliner Ortsteil Kreuzberg im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
Die Marienhöhe ist eine 73 Meter hohe Erhebung in Berlin-Tempelhof. Inmitten des Straßendreiecks Attilastraße, Arnulfstraße und Röblingstraße be
Der Insulaner ist ein Trümmerberg im Berliner Ortsteil Schöneberg an der Grenze zum Ortsteil Steglitz. Er ist ca. 78 Meter hoch.
Berlin
Berlin – Großstadtluft und Dorfidylle. Viele Touristen bereisen Berlin, weil es die Stadt mit besonderem Flair ist. Weltstadtatmosphäre, die vielen Gesichter der Kultur, die Geschichte und die neuesten Trends in Lifestyle, Musik und Kunst. Abwechslungsreich, spannend und immer wieder neu. Das ist Berlin.
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