Mit Kind und Kegel – raus nach Tegel Wir starten am U-Bahnhof Alt Tegel und gehen die Straße Alt Tegel in Richtung Tegeler See. Kurz vor den Anlegestellen der Schiffe gehen wir auf der Greenwichpromenade nach rechts und überqueren bald das Tegeler Fließ auf der »Sechserbrücke«. Hier wurden bis 1922 fünf Pfennig – ein Sechser, wie das Fünfpfennigstück in Berlin hieß – als Brückenzoll erhoben. Die Greenwich-promenade am Tegeler See wurde nach der zu London gehörenden Partnerstadt Greenwich benannt und ist als Flaniermeile am Wasser beliebt. Von hier aus starten zahl-reiche Ausflugsschiffe zu Fahrten in die historische Berliner Innenstadt sowie über die Havelseen. Als besondere Attraktion gilt der Havel-Wal »Moby Dick«, der im Jahr 2003 sein 30-jähriges Jubiläum feierte, ein Flagg-schiff der Flotte ist auch der Mississippi-Raddampfer »Havelqueen« (Informationen bei der Stern- und Kreisschifffahrt, Tel. 030/536360-0, Fax 030/536360-99, verkauf@sternundkreis.de, www.sternundkreis.de).Auf der anderen Seite der Sechserbrücke geht es links am Ufer des Sees entlang. Beim Schwarzen Weg stoßen wir auf die Asphaltstraße, wenden uns nach links und gleich wieder nach rechts, um auf einem Waldweg (Markierung gelber Querstrich) durch den Tegeler Forst zu wandern.Nach der Überquerung der Straße an der Bushaltestelle Mühlenweg gehen wir weiter geradeaus auf breitem Waldweg durch den Forst bis Heiligensee. Wir erreichen den Ortsteil auf der Sandhauser Straße und wenden uns hier nach links.Am schönen Havelufer Nachdem wir ein kurzes Stück auf dem Fußweg zwischen Seeufer und Straße gelaufen sind, biegen wir auf einen Pfad nach rechts ein (Markierung Wanderweg Nr.2) und folgen nun dem Uferweg an der Havel entlang. An mehreren Badestellen und Einkehrmöglichkeiten vorbei erreichen wir Konradshöhe, sehen das Kraftwerk Oberhavel auf der gegenüberliegenden Havelseite und erreichen Tegelort.Empfehlenswerte Rast am Havelufer bietet das Hotel Restaurant Igel mit der Seeterrasse am Wasser. Nach der Segelschule Berlin endet der Uferweg zunächst, wir gehen nach links in die Scharfenbergstraße und wenden uns bei der nächsten Straße Tegelorter Ufer nach rechts.Baden am Tegeler See Nun können wir die Wanderung am Ufer des Tegeler Sees fort-setzen. Rechts sehen wir die Insel Scharfenwerder, kommen an einer idyllischen Badestelle vorbei und erreichen das Strandbad Tegelsee. Nach dem Strandbad gehen wir nach rechts, wandern weiter am Ufer ent-lang und erreichen den Schwarzen Weg beim Auswärtigen Amt. Hier wenden wir uns nach rechts und folgen dem bekannten Uferweg, der uns auf bekanntem Weg zur Sechserbrücke bringt und zum U-Bahnhof Alt Tegel.
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Diese und weitere Touren finden Sie in folgendem Buch:
Genusswandern
Berlin und Umgebung
Tassilo Wengel
Genusswandern Berlin und Umgebung
Stadtspaziergänge, Badeseen und Schlösser
19.95 €
35 abwechslungsreiche Wanderungen, von der historische Stadtmitte bis zu reizvollen märkischen Dörfern. Mit zahlreichen Tipps zu Kultur und Kulinaria.
144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung
Weitere Buchtipps für diese Region:
Berlin und Umgebung
Berlin ist mit seiner wald- und wasserreichen Umgebung ein reizvolles Wandergebiet. Neben Spaziergängen auf kulturhistorischen Pfaden in Berlin und Potsdam verlocken schöne Touren durch Wälder, Wiesen und gelbe Rapsfelder sowie entlang der Wasserstraßen von Havel und Spree. Zu den Highlights gehören Fahrten mit komfortablen Schiffen durch die Berliner Innenstadt, nach Potsdam sowie Wanderungen durch die brandenburgische Landschaft.
Mark Brandenburg mit Spreewald
Wandern in der Mark Brandenburg ist totaler Naturgenuss pur. Von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, ist diese Kulturlandschaft einmalig in Europa. Gelbe Rapsfelder, blühende Obstbäume und kilometerlange Alleen laden zum Wandern geradezu ein. Zur abwechslungsreichen Landschaft gehört auch ein über 1000 km langes Wassernetz. Romantische Kahntouren auf der Spree und der Genuss der Spreewaldgurken sind die Highlight seines Wanderausflugs.
Berlin und Umgebung
Tassilo Wengel
Bruckmanns Radführer Berlin und Umgebung
14.95 €
Bruckmanns Radführer »Berlin und Umgebung« zeigt die schönsten, berühmtesten und eher unbekannten Ecken der Hauptstadt und des Brandenburger Umlandes.
192 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Format 12,0 x 18,5 cm, Spiralbindung
Die schönsten Tagesausflüge rund um Berlin
Berlins Umgebung bietet all das, was man in der Millionenstadt vermisst – unberührte Natur, idyllische Seen, malerische Dörfer, historische Stadtkerne. Naturbelassene Idylle erwartet den Wanderer im Nieplitzer Urstromtal, Technikbegeisterte kommen im Schiffshebewerk Niederfinow voll auf ihre Kosten und wer eher den schönen Künsten zugetan ist, kann im Naturpark Stechlin auf Fontanes Spuren wandeln. Grund genug, die Stadtgrenzen sooft wie möglich hinter sich zu lassen und Ausflüge ins Umland zu unternehmen.
Die schönsten Kanutouren in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern ist ein Paradies für Wasserwanderer. Denn die Mecklenburgische Seenplatte und unzählige miteinander verbundene Wasserläufe zwischen der Ostseeküste und Brandenburg bieten Tourenmöglichkeiten für mehr als einen Urlaub. Dieser Freizeitführer enthält alle Informationen zu mehr als 400 Paddelkilometern – von der Tagestour bis zum Wochentrip auf Seen, Flüssen und Kanälen. Und das Beste: Unzählige Touren sind miteinander kombinierbar.
Leichte Wanderungen in Ostdeutschland
Die 40 schönsten Tal- und Höhenwanderungen zu herausragenden Natur- und Kulturzielen in Ostdeutschland präsentiert Bernhard Pollmann in einer Auswahl für Genusswanderer und Familien mit Kindern. In den abwechslungsreichen Landschaften vom Erzgebirgskamm bis zu den Kreidefelsen auf Rügen stehen dabei gut ausgeschilderte und eher leichte Wanderwege im Vordergrund. Überall führen sie zu den Highlights der Region.
Mecklenburgische Seenplatte
Im südlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns breitet sich ein herrliches Seengebiet aus. Über tausend große und kleine Gewässer reihen sich zwischen dem Schweriner See im Westen und dem Tollensee im Osten aneinander. Im Zentrum des Nationalparks liegt die Müritz. Die einzigartige Seenplatte lädt zur Erkundung »per pedale« ein. Idyllische Kleinstädte, sehenswerte Dörfer und malerische Badestrände und viel Natur laden den Radler zum Verweilen ein.
Oder-Neiße-Radweg
Im tschechischen Iser-Gebirge entspringt die Neiße als schmales Bächlein, bei Ratzdorf fließt sie in die Oder und bei Usedom ergießt sich die als mächtiger Strom in die Ostsee. Auf über 660 Kilometern führt der Oder-Neiße-Radweg durch einsame naturbelassene Landschaften und historische Städte wie Görlitz und Zittau. Unterwegs bieten sich immer wieder Abstecher nach Tschechien und Polen an. In 12 Tagesetappen wird die gesamte Strecke detailliert beschrieben.
Usedom und Wollin
Usedom ist ein Natur- und Kulturidyll mit Wanderrouten vom Feinsten: Artenreiche Buchenwälder, idyllische Binnenseen und hoch aufragende Steilküsten wechseln mit Mooren, Feuchtwiesen, Boddengewässern und endlosen Stränden. Auf der Seeseite finden sich einige der bekanntesten Ostseebäder mit der prunkvollen »Seebäderarchitektur«. In 30 Wanderungen – auch auf der polnischen Nachbarinsel Wollin – stellt Bernhard Pollmann die Insel im äußersten Osten Deutschlands vor.
Tipps:
Altstadt und Zitadelle in Spandau
Vom U-Bahnhof Rathaus Spandau sind es nur wenige Minuten in die sehenswerte Altstadt von Spandau mit Nikolaikirche, Markt und dem Reformationsplatz, der von zahlreichen historischen
Gebäuden gesäumt wird. Eine U-Bahn-Station weiter ist die Zitadelle erreicht, eine quadratische Anlage (ca. 200m Seitenlänge) am Zusammenfluss von Spree und Havel. Die Zitadelle wurde zwischen 1560 und 1594 als Festung am Fernhandelsweg vom Rheinland nach Polen errichtet und ist eine der am besten erhaltenen Wehranlagen der Renaissance in Europa. Vom zinnenumkränzten Juliusturm (um 1200 errichtet), dem einstigen Wohnturm der alten Burganlage, bietet sich ein großartiger Blick über Spandau und
die Havellandschaft. Im früheren Kommandantenhaus befindet sich eine Ausstellung über die Geschichte der Zitadelle und das Neue Zeughaus beherbergt die stadtgeschichtliche Sammlung. (geöffnet Di–Fr 9–17Uhr, Sa u. So. 10–17Uhr).
Gaststätte Alter Fritz in Tegel
Erstmals anno 1410 urkundlich erwähnt, ist der Alte Fritz in der Karolinenstraße 12 wohl die älteste Gaststätte Berlins. Hier kehrten die Brüder Humboldt ein, die im nahen Schlösschen zu Hause waren, aber auch Johann Wolfgang von Goethe ist im
Gästebuch verewigt. Kronprinz Friedrich war öfter Stammgast
in der kleinen Schänke, die ihm zu Ehren um 1900 den Namen
Alter Fritz erhielt. Hier genoss der spätere König auch das süffige Bier, das heute noch nach über 600-jähriger Tradition gebraut und nur hier ausgeschenkt wird. Dazu gibt es eine moderne
Küche mit traditionellen Einflüssen. Auf der Speisekarte stehen Bauerntatar vom Weideochsen, Omas Röstkartoffeln mit dreierlei vom Braten, Zander auf Spargel-Bärlauch-Risotto, verschiedene Flammkuchen und erlesene Desserts. Bei schönem Wetter ist ein Aufenthalt im malerischen Innenhof mit Springbrunnen ein besonderer Genuss.
Tel. 030/4335010, tägl. ab 16Uhr, Wochenende ab 11Uhr ge-
öffnet, www.restaurant-alter-fritz.de
Hot-Spots in der Nähe:
Seit Februar 2002 besteht im Berlin-Spandauer Ortsteil Gatow das Naturschutzgebiet Windmühlenberg. Das mit rund 5,1 Hektar sehr kleine Gebiet erhält
Der Insulaner ist ein Trümmerberg im Berliner Ortsteil Schöneberg an der Grenze zum Ortsteil Steglitz. Er ist ca. 78 Meter hoch.
Der Kreuzberg ist ein 66 Meter hoher Hügel im nach ihm benannten Berliner Ortsteil Kreuzberg im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
Die Marienhöhe ist eine 73 Meter hohe Erhebung in Berlin-Tempelhof. Inmitten des Straßendreiecks Attilastraße, Arnulfstraße und Röblingstraße be
Der Schäferberg ist eine natürliche Erhebung im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Ortsteil Wannsee. Mit einer Höhe von 103 m ü.
Berlin
Berlin – Großstadtluft und Dorfidylle. Viele Touristen bereisen Berlin, weil es die Stadt mit besonderem Flair ist. Weltstadtatmosphäre, die vielen Gesichter der Kultur, die Geschichte und die neuesten Trends in Lifestyle, Musik und Kunst. Abwechslungsreich, spannend und immer wieder neu. Das ist Berlin.
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