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Für Genießer: Lechtaler und Ötztaler Alpen,...

Super Gefühl, wenn man ein solches Schild erblickt. Transalp-Feeling für sportliche Genießer: eine fantastische Mischung aus interessanten Kulturstätten und dem wunderschönen Engadin mit seinen Gletschern, zum Greifen nahe. (Autor: Uli Preunkert,C. Kreutzer,B. Wagner,M. Schmieder)
Rennrad Sommer Herbst
Höhendifferenz 4530 m
Dauer 10 h
Schwierigkeit Leicht
Tourencharakter Diese genussvolle Einsteiger-Transalp erfreut mit Hochalpen-Feeling ohne Risiko. Sie führt von Garmisch über den Fernpass bis nach Landeck stets entlang der Via Claudia. Weiter geht es den Inn hinauf über den Reschenpass samt Ortlerblick. Kurz streifen wir das schöne italienische Vinschgau bis ins historische Glurns mit seiner alten Stadtmauer und dem gemütlichen Marktplatz, der zum Cappuccinotrinken einlädt. Die Route führt weiter über das Weltkulturerbe Müstair und den herausfordernden Ofenpass durch den Schweizer Nationalpark bis nach Livigno. Den Abschluss der Tour bildet der wunderschöne Berninapass kurz vor St. Moritz samt seiner weiß leuchtenden Oberengadiner Gletscher, die zum Greifen nahe scheinen.
Beste Jahreszeit Sommer, Herbst
Ausgangspunkt Garmisch – St. Moritz.
Endpunkt Garmisch – St. Moritz.
Kartentipp freytag & berndt, Tirol, 1:150 000; Marco Polo, Schweiz – Östlicher Teil, Zentralschweiz, 1:200 000.
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1. Etappe: Garmisch-Partenkirchen – Fernpass – Nauders: Der Startpunkt unserer Tour ist Garmisch-Partenkirchen. Der Ort ist eingerahmt von den Ammergauer Alpen im Nordwesten, dem Estergebirge im Osten und dem Wettersteingebirge mit der Zugspitze im Süden. Die umliegenden, malerisch gelegenen Gebirgsseen laden noch vor der Tour zum Entspannen und Baden ein. Besonders empfehlenswert ist ein Abstecher zum Eibsee, der über einen gut ausgebauten Fußweg vom 6 Kilometer entfernten Grainau aus zu erreichen ist. Der vor 3700 Jahren durch einen Bergsturz entstandene See ist ein Blindsee oder Endsee, da kein oberirdischer Abfluss vorhanden ist. Er gilt aufgrund seiner Lage unterhalb der Zugspitze und des türkis schimmernden Wassers als einer der schönsten Seen der bayerischen Alpen. Doch Vorsicht, auch im Hochsommer ist ein ausgiebiges Bad aufgrund der kühlen Wassertemperaturen eher etwas für Hartgesottene.Wir genießen noch den vorerst letzten Blick auf die Zugspitze und starten auf der B23 in Richtung Ehrwald. Nach etwa 17 Kilometern erreichen wir bereits die Grenze zu Österreich. Wir bleiben weiter auf der Bundesstraße, die nun die Bezeichnung 187 trägt. Alternativ können wir den vorhandenen Radweg benützen, der mehrfach die Straße kreuzt. Folgen wir dem Straßenverlauf, so stoßen wir auf eine Kreuzung, an der sich die Straße unter einem Aquädukt teilt. Wir nehmen die linke Abzweigung in Richtung Fernpass, um dem Verkehr noch für einige Kilometer zu entfliehen, und passieren die Orte Ehrwald und Biberwier, die besonders für Wintertouristen ein beliebter Anlaufpunkt sind. Etwa 3 Kilometer nach dem Ortsausgang von Biberwier treffen wir auf die Fernpass-Bundesstraße (B 179), die uns über den Fernpass in Richtung Süden bringt. Mit der Überquerung des Fernpasses kommen wir erstmals in Berührung mit der Via Claudia Augusta, die uns auf unserer Transalp ein langes Stück begleiten wird.Der Anstieg von 220 Höhenmetern auf einer Länge von 9 Kilometern und bei einer maximalen Steigung von 8 Prozent ist kaum spürbar. Auch wenn es aus Konditionsgründen nicht unbedingt notwendig ist, eine Pause einzulegen, sollten wir die Tour kurz am Gasthof »Zugspitzblick« unterbrechen. Vom dortigen Aussichtsplateau können wir das eindrucksvolle Bergmassiv des Wettersteingebirges auf uns wirken lassen und den rückwärtigen Blick auf die Zugspitze genießen. Der weitere Verlauf des Fernpasses ist wenig spektakulär und belastet durch viel Verkehr, ist aber – ohne zusätzliche Höhenmeter und Entfernungskilometer (siehe Tourenbeschreibung »Garmisch – St. Moritz Medium«) – nicht zu umgehen. Jedoch entschädigen uns die eindrucksvollen Blicke auf die Lechtaler Alpen im Westen und die Mieminger Kette ein wenig für die Belästigung durch die motorisierten Verkehrsteilnehmer.Der idyllisch gelegene Fernsteinsee, der zu den schönsten Tauchgebieten der Welt zählt, lädt auf der Abfahrt zum Verweilen ein. Das zum See gehörende Schloss hatte schon damals eine strategisch wichtige Lage an der Fernpassstraße und bietet heute die beste Kulisse für ein romantisches Schlosshotel. Im weiteren Verlauf verlassen wir die B 179 bei St. Wendelin über die Ausfahrt nach rechts, um die Tunneldurchfahrt zu umgehen. Wir biegen dann nach links in die Fernpassstraße ein, benutzen die Brücke zur Überquerung der B 179 und fahren weiter durch den Ort Nassereith. Wir stoßen nun auf die B 189, der wir nach rechts ins Gurgltal bis nach Tarrenz folgen. Bleibt uns noch ein wenig Zeit, so sollten wir die nahe gelegene »Knappenwelt« besuchen. Das kürzlich errichtete Freilichtmuseum vermittelt Eindrücke vom Leben und Arbeiten der Bergknappen und schildert Vorgehensweisen zum Abbau von Erz in mittelalterlicher Zeit.Weiter auf der B 189 fahren wir in Richtung Imst. Wir verlassen nun die Bundesstraße und biegen rechts auf die Thomas-Walch-Straße ein. Der Straße immer folgend, geht’s durch das Zentrum. Wir erreichen einen Kreisverkehr und nehmen die dritte Ausfahrt. Im weiteren Verlauf fahren wir unter der B 171 durch, immer weiter geradeaus und kommen später nach dem Ort Brennbichl an eine Kreuzung. Hier biegen wir erst rechts und nach weiteren 50 Metern links ab auf den Radweg. An der T-Kreuzung fahren wir rechts und folgen dem Inntal-Radweg flussaufwärts bis nach Zams. Ab hier geht’s weiter auf der Bundesstraße 180, wir passieren den Ort Fließ und gelangen ohne größere Anstrengung nach Prutz, einem kleinen Ort am Ausgang des Kaunertals. Wir biegen an der Ampel links ab und folgen der Beschilderung der Via Claudia gen Süden.Nach ein paar Kilometern erreichen wir einen kleinen, sehr nett gelegenen Badesee an einem Campingplatz, der uns zu einer ausgiebigen Rast einlädt. Besonders empfehlenswert sind die Fischgerichte mit Forellen aus eigener Zucht. Frisch gestärkt, nehmen wir die nächste Etappe bis nach Nauders unter die Räder und lassen das bekannte Skigebiet Serfaus, Fiss, Ladis rechts liegen. Im Verlauf der wenig befahrenen Straße können wir traumhafte Ausblicke auf die Samnaungruppe voll und ganz genießen. Unser Weg führt uns mit geringer Steigung durch das obere Inntal, vorbei an den Orten Ried, Tösens und Pfunds bis zur Kajetansbrücke. Wir überqueren diese und biegen auf die Reschen-Bundesstraße 184 in Richtung Engadin (Schweiz) ab. Die Kajetansbrücke wurde 1854 erbaut und nach dem damaligen Stadthalter von Tirol, Kajetan von Bissingen, benannt. Sie galt früher als größte freitragende Holzbrücke Tirols, wurde allerdings vor etwa 50 Jahren durch einen Bogen aus Stahlbeton ersetzt, um dem wachsenden Verkehr standhalten zu können. Rechts und links von uns erheben sich gewaltige Bergriesen, die uns bis zur Ankunft an der Grenzstation Martina nach knapp 9 Kilometern begleiten.Wir überqueren hier den Inn und starten zu unserem letzten Anstieg für den heutigen Tag – die Norbertshöhe. Mit nur 426 Höhenmetern und einer maximalen Steigung von 8 Prozent können die 11 nummerierten Kehren gut bezwungen werden. Einzelne Bäume spenden an heißen Sommertagen Schatten. Von Kehre zu Kehre steigt die Neugier, wie sich wohl die Landschaft des Unterengadins, die durch den Lauf des Inns geprägt wurde, in Richtung Vinschgau verändert. Auf der Passhöhe dürfen wir uns im Gasthof »Norbertshöhe« bei einem kühlen Bier oder einem Cappuccino für die Strapazen des Tages belohnen, denn von hier aus ist es nur noch eine kurze, jedoch rasante Abfahrt hinunter nach Nauders. Die Abzweigung unmittelbar nach dem Ortseingangsschild nach links sollten wir allerdings nicht verpassen. Durch eine Unterführung geht es direkt in den Ortskern, wo es unzählige Möglichkeiten gibt, sich bei landestypischen Köstlichkeiten verwöhnen und den Abend ausklingen zu lassen.2. Etappe: Nauders – Ofenpass – Livigno:Wir folgen dem Verlauf der Via Claudia und beginnen die heutige Etappe an der Burg Nauders. Von hier aus führt uns ein asphaltierter Wirtschaftsweg parallel zur Reschenseestraße über den Reschenpass (1504 m) nach Südtirol. Der Reschenpass dient auch in der heutigen Zeit als wichtige Transitroute von Nord nach Süd und verbindet das Inntal mit dem Vinschgau. Mit einer Steigung von durchschnittlich 3–4 Prozent sollte er aber kein großes Problem darstellen. Wir erreichen den Reschensee, ein zur Stromerzeugung künstlich aufgestautes Gewässer, und halten uns westlich auf dem neu angelegten Radweg. Das Unikum des Sees, die aus der Wasseroberfläche herausragende Kirchturmspitze, können wir von hier aus zwar nicht betrachten, doch entgehen wir der verkehrsreichen Reschenseestraße, die entlang der Ostseite führt. Und die Ruhe abseits der Hauptstraße sowie einzigartige Blicke auf den glitzernden Reschen- und den sich anschließenden Haiderersee, beide eingerahmt von Bergen mit weiß getünchten Gipfeln, entschädigen uns dafür.Wer sich die Kulisse der versunkenen Kirche dennoch nicht entgehen lassen möchte, kann zunächst die Reschenseestraße (SS 40) auf der Ostseite des Sees benutzen, um dann später über die Staumauer wieder auf den ausgeschriebenen Radweg zu kommen. (Eine nähere Beschreibung hierzu ist in der Tour »Garmisch – Gardasee For Beginners« zu finden.)Im weiteren Verlauf unseres Weges durch das Vinschgau kommen wir vorbei an sonnigen Hängen, gepflegten Apfelplantagen und Bauern, die uns freundlich grüßen und mit ihrer Sense die blühenden Almwiesen mähen.Der nun folgende Etschtal-Radweg ist ebenfalls gut ausgeschildert und asphaltiert, schlängelt sich durch die kleinen, typischen Südtiroler Orte Burgeis, Schleis, Mals und führt uns stetig bergab bis nach Glurns. Hier lohnt es, die beschwingte Abfahrt zu unterbrechen und einen Blick hinter die dicken Stadtmauern von Glurns zu werfen. Die mittelalterliche Stadt hat ihren pittoresken Dorfcharakter beibehalten und zählt zu den kleinsten Städtchen Südtirols. Der romantische Stadtkern eignet sich nicht nur für einen Spaziergang durch die kopfsteingepflasterten Gassen und Laubengänge, sondern auch für einen Cappuccino-Stopp in einem der zahlreichen, typisch italienischen Cafés am Marktplatz.Nach Glurns verlassen wir die Via Claudia und fahren durch das tiefgrüne Müstairtal in Richtung Ofenpass (2149 m), unserem nächsten Highlight. Der Ofenpass, rätoromanisch »Pass del Fuorn«, ist die Verbindung zwischen Südtirol und dem Engadin. Mit einer Länge von 13,5 Kilometer bis zur Passhöhe auf 2149 Meter und einer max. Steigung von 10 Prozent ist der Pass gut zu bewältigen. Die Gesamtlänge des Passes, von Santa Maria beginnend bis nach Zernez, erstreckt sich insgesamt auf 36 Kilometer. Kurz bevor wir den Ort Müstair erreichen, überqueren wir die Grenze zwischen der Schweiz und Italien und kommen dann bei geringer, aber stetiger Steigung nach Santa Maria. Hier sollten wir unsere Trinkflaschen auffüllen und nochmals durchatmen, bevor es mit dem eigentlichen Anstieg losgeht. Für die Freunde der sportlichen Qual bietet sich nur wenige Kilometer entfernt das in südlicher Richtung gelegene Stilfser Joch an, das wir auf unserer Garmisch-St.-Moritz-Tour »Medium« in Angriff nehmen und dort ausführlich beschreiben.Auf den ersten Kilometern bis nach Tschierv werden wir noch schonend auf den Anstieg vorbereitet. Ab hier beginnen sich die gut ausgebauten Kehren bis zur Passhöhe auf 2149 Meter zu winden. Oben angelangt, bietet sich uns in einem Gasthaus die Möglichkeit, kurz zu rasten und die Kleidung zu wechseln. Vor uns liegt eine flache und wenig kurvenreiche Abfahrt, bei der wir es richtig laufen lassen können – aber Achtung! Im Rausch der Geschwindigkeit dürfen wir nach etwa 10 Kilometern nicht die Abzweigung in Richtung Livigno verpassen. In Punt la Drossa (1711 m) biegen wir nun links ab und stehen vor dem Munt-la-Schera-Tunnel, der uns noch von unserem Etappenziel Livigno trennt. Seit Sommer 2008 ist die Tunneldurchfahrt mit dem Fahrrad verboten. In den Monaten Juni bis September haben wir jedoch die Möglichkeit, den halbstündlichen Busshuttleservice zwischen 10 und 15 Uhr für 5 € zu nutzen. Vorbestellungen können unter Tel. +41/(0)818/51 43 88 vorgenommen werden. Vom Nordportal des Tunnels erreichen wir mit dem Bus nach etwa 3400 Metern und einem Höhenunterschied von etwa 100 Metern das Südportal.Dort angekommen, erwartet uns ein herrlicher Blick auf den Lago di Livigno, einen Speichersee, der zum größten Teil zu Italien gehört. Nur bei der 130 Meter hohen Staumauer, der »Punt Dal Gall« im Norden, grenzt der See zwei Kilometer an die Schweiz. Von hier aus fahren wir auf einer Galeriestraße entlang des Seeufers in Richtung Süden, bis wir den zollfreien Ort Livigno erreichen. Die Wiesen mit ihrem satten Grün, umrahmt von eindrucksvoller Bergkulisse, geben ein farbenfrohes Bild ab. Der lebendige Ort mit vielen Bars, Restaurants und Geschäften bietet vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten. Besonders im Winter ist Livigno aufgrund der einzigartigen und schneesicheren Lage auf einer Höhe von 1816 Metern und dem weit erschlossenen Skigebiet ein beliebtes und gut besuchtes Urlaubsziel.3. Etappe: Livigno – St. Moritz:Unser Übernachtungsort Livigno ist von hochalpinen Bergen umrahmt und lediglich über drei Verkehrsadern, allesamt Alpenpässe, zu erreichen. Im Nordosten über den gleichnamigen Tunnel durch den »Munt-la-Schera« (2587 m), im Osten über den Passo di Foscagno (2291 m) und den Passo d’Eira (2210 m) und im Südwesten über den Forcola di Livigno (2315 m), den wir auf unserem Weg in Richtung Engadin (Schweiz) in Angriff nehmen werden.Gleich nach einem typisch italienischen Frühstück beginnen wir unsere Tour mit einem landschaftlich sehr ansprechenden Abschnitt. Zunächst rollen wir durch Livigno in südwestlicher Richtung entlang des Flüsschens Spöl. Kurz nach dem Ortsende beginnt die Straße auf einer Länge von etwa 7 Kilometern mäßig anzusteigen. Über sanft geschwungene Galeriestraßen mit einem herrlichen Ausblick auf das prachtvolle Bergpanorama erreichen wir bei einer kontinuierlich wachsenden Steigung von 6–8 Prozent nach etwa 12 Kilometern die Passhöhe. Dort bietet sich die letzte Gelegenheit, nochmals zollfrei einzukaufen, denn kurz nach der Überquerung erreichen wir die italienische Grenze. Die rasante Abfahrt auf der SS 301 wird weiterhin von einer eindrucksvollen Bergwelt flankiert und lässt nicht nur deswegen unser Herz höherschlagen. Im Verlauf der Abfahrt ändert der Pass seinen Charakter und es erhebt sich eine wildromantische Steinlandschaft vor uns, aus der rechts und links hohe Felszacken ragen. Nachdem wir mitten in der Felswüste die Schweizer Grenzstation La Motta (2054 m) passiert haben, stoßen wir nach ein paar weiteren lang gezogenen Kurven auf die Berninapassstraße (29), der wir nach rechts folgen. Sie ist 54 Kilometer lang und eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen dem Ort Pontresina im Oberengadin (1805 m) und dem italienischen Tirana (450 m). Auch wenn der Verkehr nun etwas zunimmt, schmälert dies nicht den Genuss von wilder Bergwelt; vielmehr hinterlässt der Blick auf die umliegenden, gewaltigen Gletschermassen einen bleibenden Eindruck bei uns. Die Straße ist gut ausgebaut, weshalb uns die vorbeifahrenden Pkw und Lkw nicht weiter stören. Denn vor uns erhebt sich nun außerdem die majestätische Berninagruppe, eine der höchsten Erhebungen des Alpenbogens. Überragt wird das Felsmassiv vom einzigen Viertausender der Ostalpen, dem Piz Bernina, dessen Gipfel in einer Höhe von 4049 Metern mächtig thront. Nicht zu vergessen sind aber auch die weiteren Dreitausendergipfel wie z. B. die Roseggspitze (3920 m), die Scerscenspitze (3971 m), die Crestaguzza (3839 m) sowie der weithin bekannte Piz Palü (3905 m). Wir erreichen die Passhöhe am Ospizio Bernina auf 2253 Meter, dem höchstgelegenen Bahnhof Europas. Hier stoppt die Berninabahn auf ihrer 60 Kilometer langen, eingleisigen Fahrtstrecke von St. Moritz nach Tirano.Durch eine Fülle von neuen Eindrücken beflügelt, rollen wir von der Passhöhe, vorbei an der Talstation des Gletscherskigebiets Bernina-Diavolezza, nach Pontresina. Der Ort ist durch die besondere Lage auf einem Sonnenplateau und das angenehme Höhenklima zu einem der beliebtesten Luftkurorte der Schweiz geworden, der winters wie sommers zum Bergsteigen, Klettern, Wandern und Gletscherskilaufen einlädt. Weiter auf einem kurzen Stück der B 29 fahren wir nach links auf die B 27, um nach weiteren knapp 10 Kilometern den mondänen Skiort St. Moritz zu erreichen. Unter anderem die reizvolle Lage macht St. Moritz zweifellos zur Perle des Engadins: direkt am St. Moritzer See gelegen und von den bekannten Dreitausendern Piz Rosegg (3937 m), Piz Corvatsch (3451 m) und Piz Nair (3057 m) umgeben. Hier können wir uns in einem der zahlreichen Luxushotels die Beine massieren lassen oder einfach nur das Flair der Stadt genießen.

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Diese Tour kann auch am Handy abgerufen werden.
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Diese und weitere Touren finden Sie in folgendem Buch:


Transalp mit dem Rennrad
Uli Preunkert Transalp mit dem Rennrad Weglänge, Schwierigkeit, GPS-Tracks, Höhenprofile, Detailkarten und Übersichtskarte 29.95 € Bruckmanns »Transalp mit dem Rennrad« zeigt fast jedem Freizeitsportler, wie er sich der ultimativen Herausforderung Alpenüberquerung stellen kann. 192 Seiten, mit CD, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung




Weitere Buchtipps für diese Region:


Engadin und Mittelbünden
Peter Deuble Bruckmanns Tourenführer Engadin und Mittelbünden 50 Gipfeltouren und Höhenwege 19.95 € Das Engadin ist mehr als Bernina und Oberengadiner Seenplatte: ruhige Wandergipfel, leichte Dreitausender, schöne Höhenwege und den ältesten Nationalpark Europas. 192 Seiten, ca. 180 Abbildungen, Format 12,0 x 18,5 cm, Broschur




7x7 Genussklettersteige
Eugen E. Hüsler 7 x 7 Genussklettersteige 49 Klettersteige in 7 Alpenregionen 19.95 € Ein (Ver-)Führer für Ferrata-Süchtige – 7 x 7 Klettertsteigrouten für einen ganzen Urlaub! 144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung




Motorrad-Wochenenden in den Alpen
Die Alpen sind Bikers Traum! Beim Klang der Pässenamen schlägt sein Herz höher. Eben diese Alpen sind das »Wohnzimmer« des bekannten Autors und Wahl-Oberbayern Heinz E. Studt. Detailliert und abwechslungsreich hat er hier seine schönsten Wochenendtrips zusammengestellt, führt uns von der Deutschen Alpenstraße über die herrliche Schweiz und das prächtige westliche Österreich ins Herz der Dolomiten und lässt das Thema genussvoll in den französischen Seealpen auspendeln. Professionelle Bilder und alle Infos für einen echten Genussurlaub vervollständigen das Buch.




Fernwanderweg E5 - Bodensee nach Venedig
Robert Mayer Bruckmanns Tourenführer Fernwanderweg E 5 Der komplette Weg vom Bodensee nach Venedig 19.95 € Zu Fuß über das Dach Europas – wandern Sie auf den Spuren »Ötzis« über den grandiosen Alpenhauptkamm vom Bodensee bis nach Venedig! 192 Seiten, ca. 160 Abbildungen, Format 12,0 x 18,5 cm, Broschur mit Fadenheftung




3000er in den Nordalpen
Die Dreitausender der Nordalpen, das sind die Berge des gesamten Hauptkamms der Ostalpen mit Ötztaler, Stubaier und Zillertaler Alpen sowie den Hohen Tauern; im Westen zählen das Berner Oberland, die Urner und Glarner Alpen sowie Silvretta und Verwall dazu. Richard Goedeke beschreibt präzise und mit allen wichtigen Zusatzinformationen die Normalwege auf die wesentlichen Gipfel. Von leicht bis anspruchsvoll findet jeder Bergsteiger »seine« Dreitausender.




Bregenzerwald
Der Bregenzerwald im Nordosten des österreichischen Voralbergs bietet - von einer hügeligen Mittelgebirgslandschaft geprägt - von Wiesen und Flüssen bis hin zu schroffen Bergen mit Hochgebirgscharakter alles, was das Wanderherz begehrt. Besonders reizvoll sind Wandertouren während der farbenprächtigen Frühjahrsblüte. Wandern im Bregenzerwald heißt landschaftlichen und kulinarischen Hochgenuss erleben. 35 Touren für die ganze Familie.




3000er in den Alpen Die Normalwege
Gipfel zählen zu den beliebtesten Zielen der meisten Bergsteiger. 3000er in den Alpen rücken hier schnell ins Blickfeld. Die Normalwege auf die einzelnen Gipfel sind von unterschiedlicher Schwierigkeit. Vom Wanderweg bis zur anspruchsvollen Kletterroute ist alles dabei. Richard Goedeke stellt die berühmtesten und beliebtesten 3000er in den südlichen Ostalpen mit Routenbeschreibung und allen wichtigen Informationen vor. Ein Führer für jede Bergsteigerbibliothek!




Vergessene Pfade im Allgäu
Das Allgäu gilt zu Recht als eine der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands, als Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Doch trotz alljährlicher Touristenströme gibt es in der wildromantischen Allgäuer Bergwelt auch noch einsame Wege zu entdecken. Gerald Schwabe nimmt Sie mit auf die schönsten Panoramawege und Gipfel des Allgäus, abseits des Trubels, und zeigt Ihnen das Allgäu von seiner stillen Seite. Mit vielen praktischen Tipps und stimmungsvollen Bildern.




Oberallgäu und Kleinwalsertal
Am Oberlauf der Iller und an ihren wilden Nebenflüssen liegen das Oberallgäu und das zu Österreich gehörende Kleinwalsertal. Berühmte Urlaubsorte wie Oberstdorf, malerische Dörfer, romantische Seen und beeindruckende Berge machen die Region zum beliebten Ferienziel für Naturliebhaber. Dank der vielfältigen Geologie bietet das Oberallgäu mit seinen sanften Blumenbergen und schroffen Kalkzinnen abwechslungsreiche Wanderziele für jeden Geschmack und jedes Können.




Allgäuer und Lechtaler Alpen
Alpine Schmankerl gesucht? Voilà! Herrliche Höhenstrecken wie der berühmte Heilbronner Weg. Klettereldorados à la Rote Flüh, Steilgrasberge mit seltenen Bergblumen. Dieser Genusswanderführer präsentiert sie alle – die schönsten und abwechslungsreichsten Touren in den Allgäuer und Lechtaler Alpen. Mit einfachen Alpwanderungen für Familien mit Kindern bis hin zur Besteigung großer Gipfel für ambitionierte Bergwanderer und vielen Tipps am Rand der Tour.




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Tipps:

Wichtige Adressen: Übernachtung: Hotel Vier Jahreszeiten, Bahnhofstr. 23, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. 08821/91 60, www.vierjahreszeiten.cc; Gasthof zur Linde, Badgasse 11, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. 08821/26 83, www.linde-gap.de; Hotel Via Claudia, Nauders 406, A-6543 Nauders, Tel. +43/(0)5473/877 07, www.viaclaudia-nauders.at, Preise: ab € 48 inkl. Frühstück; Hotel Post, 6543 Nauders, Tel. +43/(0)5473/872 02–0, www.post-nauders.com, Preise: ab € 54 inkl. Frühstück.Restaurants: Restaurant Schatten, Sonnenbergstr. 10–12, 82467 Garmisch-Partenkirchen (Partenkirchen), Tel. 08821/943 08 90; Hotel Post, A-6543 Nauders, Tel. +43/(0)5473/872 02–0, www.post-nauders.comTaxiservice: Taxi Huber, Garmisch-Partenkirchen, Tel. 08821/41 79; Schmidt Reisen Taxi & Busunternehmen in Nauders, Tel. +43/(0)5473/872 81.Via Claudia AugustaDie Via Claudia Augusta war die wichtigste römische Verbindungsstraße vom süddeutschen Raum nach Norditalien. Sie wurde nach ihrem Erbauer Kaiser Claudius benannt und zählte bis in die frühe Neuzeit zu den wichtigsten historischen Alpenübergängen. Mit dem Bau des Brennerpasses verlor sie ab dem 2. Jahrhundert etwas an Bedeutung. Mitte der 1990er-Jahre wurde die Via Claudia im Rahmen einer grenzüberschreitenden touristischen und kulturellen Zusammenarbeit wiederentdeckt und revitalisiert. Spuren der Via Claudia Augusta finden sich auch heute noch entlang der gesamten Strecke. Wichtige AdressenÜbernachtung: Hotel Livigno, Via Ostaria 573, I-23030 Livigno, Tel. +39/0342/99 61 04, www.livignohotel.it, Preise: ab € 45 inkl. Frühstück, ab € 55 HP; Hotel Alpina, Via Bondi 15, I-23030 Livigno, Tel. +39/0342/99 60 07, www.alpinahotel.it, Preise: ab € 55 HP.Restaurant: Hotel Helvetia, Via Plan 415, I-23030 Livigno, Tel. +39/0342/97 00 66.Taxiservice: Taxi Driver in Livigno (SO), Tel. +39/0342/99 64 95.Wichtige AdressenÜbernachtung: Hotel Corvatsch, Via Tegiatscha 1, CH-7500 St. Moritz, Tel. +41/(0)81/837 57 57, www.hotel-corvatsch.ch, Preise: ab CHF 100 inkl. Frühstück; Hotel Sonne, Via Sela 11, CH-7500 St. Moritz, Tel. +41/(0)81/833 03 63, www.sonne-stmoritz.chRestaurant: Hotel Corvatsch, Via Tegiatscha 1, CH-7500 St. Moritz, Tel. +41/(0)81/837 57 57, www.hotel-corvatsch.chTaxiservice: Taxi-Zentrale St. Moritz, Tel. +41/(0)81/833 11 12, www.taxi-stmoritz.chDie Rhätische BahnDie Rhätische Bahn ist eine schweizerische Schmalspurbahngesellschaft im Kanton Graubünden. Sie verfügt über ein gut ausgebautes, meterspuriges Streckennetz mit einer Gesamtlänge von 384 Kilometern, 102 Haltestellen und 8 regulären Linien. Hierzu zählt u. a. die Berninabahn, die den Kurort St. Moritz mit Tirano verbindet. Sie gilt als höchste Adhäsionsbahn der Alpen und mit einem Gefälle von bis zu 7 Prozent auch als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt. Eine weitere Linie, die Albulabahn, verbindet Thusis (697 m) am Hinterrhein mit St. Moritz (1774 m) und legt in ihrem Verlauf eine Strecke von 63 Kilometern zurück. Mit ihren 55 Brücken und 39 Tunneln zählt sie zu den spektakulärsten Schmalspurbahnen der Welt.Am 7. Juli 2008 wurden die Albula- und die Berninabahn in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Die Streckenabschnitte sind somit auf lange Zeit in ihrer Existenz gesichert. Das Label Weltkulturerbe gilt aber nicht nur für die eigentliche Bahnlinie, sondern auch für ein 500 bis 1000 Meter breites Band entlang der Strecke. Damit umfasst dieser Bereich noch weitere wichtige Kulturgüter, Ortsbilder und Landschaftselemente.

Notiz:

Garmisch – Nauders, ca. 122 km, 1710 hm; Nauders – Livigno, ca. 83 km, 1850 hm; Livigno – St. Moritz, ca. 45 km, 970 hm.

Sehenswertes:

Weltkulturerbe Müstair, Berninagletscher, Weltkulturerbe Rhätische Bahn.

Hot-Spots in der Nähe:

Piz Albris

Der Piz Albris ist eine Bergspitze südlich von Pontresina im Engadin.

Piz Bernina

Piz Bernina bei Sonnenaufgang, gesehen von der Bovalhütte, ganz rechts der Biancograt

Bellavista

Bellavista mit Piz Palü bei Sonnenaufgang, gesehen von der Bovalhütte

Piz Roseg

Der Piz Roseg (sprich: Rosetsch) ist ein prächtiger freistehender Berg über dem Rosegtal in den Bernina-Alpen im Kanton Graubünden in der Schweiz.
Graubünden
Graubünden ist das Land der Steinböcke, ist die größte Ferienregion der Schweiz, ist Wintersport in Davos, St. Moritz, Arosa, Flims/Laax, ist das Zuhause von Heidi. Graubünden ist Natur, Kultur und Bahnparadies. Lassen Sie sich von Graubünden verzaubern!

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